Corona-Maßnahmengegner bezeichnen Unternehmer als "2G-Nazis"

Erstellt am 07. Februar 2022 | 12:14
Lesezeit: 2 Min
Kritiker der Corona-Maßnahmen verbreiteten Zettel, die eine „Coronadiktatur“ behaupten und einige Neusiedler Unternehmerinnen und Unternehmer als „Kriegsverbrecher“ in einem „Dritten Weltkrieg gegen die Menschlichkeit“ bezeichnen.
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2G-Nazis“, „Völkermord“, „Gift-Impfung“ – mit diesen Begriffen wurden einige Neusiedler Gewerbetreibende Montagfrüh konfrontiert, als sie ihre Geschäfte aufsperrten. Kleine Notizzettel – beidseitig beschrieben – klebten an den Eingangstüren der Läden, direkt über den Hinweis zur Maskenpflicht und 2G-Regel. Auf einem der Zettel wurde sogar mit dem „Galgen“ gedroht.

Auf die Glastür des Frisiersalons Hitzinger wurde mit schwarzem Edding-Stift „Nazi“ geschrieben. „Das ist eine Schweinerei“, schimpft Emma Hitzinger und kann es gar nicht fassen, wie „weit es schon gekommen ist“. Eine Mitarbeiterin habe die Schmiererei in der Früh entdeckt. Hitzinger habe daraufhin sofort die Polizei gerufen.

Betroffen sind mindestens vier Geschäfte in der Unteren Hauptstraße. Die Unternehmer haben Anzeige bei der Polizei erstattet.

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