Coronakrise: 27,1 Prozent mehr Arbeitslose. Die Zahl der Arbeitssuchenden explodierte in der vergangenen Woche. 2511 Burgenländer haben sich beim AMS gemeldet.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 25. März 2020 (04:43)
Symbolbild
APA (Pfarrhofer)

Die Corona-Krise hat erhebliche Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Alleine im Zeitraum zwischen 15. und 19. März stieg die Arbeitslosenrate im Burgenland um 27,1 Prozent an.

Das bedeutet 2511 Personen haben sich alleine in der vergangenen Woche beim Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldet. Von Kündigungen betroffen seien alle Branchen, berichtete Petra Beidl, Geschäftsstellenleiterin des AMS Neusiedl am See, besonders aber die Baubranche, Beherbergung und Gastronomie, Dienstleister und Handel. Offene Stellen gebe es kaum, vereinzelt im Lebensmittelhandel, im Pflegebereich und in der Landwirtschaft.

Die Situation am Arbeitsmarkt ist extrem angespannt: „Die Ungewissheit und die Anspannung ist bei den vielen Telefongesprächen, die wir momentan führen, zu spüren, sowohl bei den Dienstgebern als auch bei den Arbeitslosen“, erzählt Beidl.

Sehr viele Anfragen würden nun zur Kurzarbeit kommen. Beidl verweist im BVZ-Gespräch auf die AMS-Website www.ams.at. Dort seien alle Details zu finden.