23-Jähriger holte exotische Flora in Edelstaler Garten

Erstellt am 07. August 2022 | 05:18
Lesezeit: 3 Min
Aus Liebe zu Pflanzen - 23-Jähriger holte exotische Flora in Edelstaler Garten
William Markl ist stolz auf seine Bananenstaude im eigenen Garten.
Foto: Markl bzw. mangpor2004/Shutterstck.com (Hintergrund)
William Markls Leidenschaft reicht von Bananen über Palmen bis hin zu Oliven.
Werbung

Den Ursprung findet die Banane in Südostasien, durch Seefahrer gelangte sie in die weite Welt hinaus.

Vor ein paar Jahren holte schließlich der Edelstaler William Markl die exotische Pflanzenwelt in den Bezirk Neusiedl am See – und das mit Erfolg. Die Bananenstaude in seinem Garten in der idyllischen Gemeinde Edelstal ragt meterhoch in den Himmel.

Interesse wurde mit 16 im Biologie-Unterricht geweckt

„Meine Leidenschaft sind Pflanzen. In meinem Garten sammle ich die verschiedensten exotischen Exemplare – von Bananen über Palmen bis hin zu Oliven.

440_0008_8432571_nsd31sj_markl_3sp.jpg
William Markl ist stolz auf seine Bananenstaude im eigenen Garten.
Foto: Markl

Dieses Jahr ist ein ganz besonderes, denn die erste Bananenstaude fängt an zu blühen. Die männlichen Blüten sind nun abgeerntet, die weiblichen entwickeln sich in diesen Tagen zu Früchten“, erzählt der 23-Jährige stolz.

Vor allem in der asiatischen Küche erfreuen sich die Blüten besonderer Beliebtheit. „Am besten sind sie mit Artischocken zu vergleichen“, ergänzt der Student der Internationalen Betriebswirtschaften.

Doch wie kam der damals 16-Jährige auf diese glorreiche Idee? William Markl besuchte zu diesem Zeitpunkt das Gymnasium Neusiedl am See, dort wurde im Biologieunterricht das Thema „exotische Pflanzen“ behandelt.

Sein Interesse war geweckt und er begann, Früchte aus dem Supermarkt zu kaufen sowie die Samen einzusetzen. Die ersten Pflanzen wurden gezogen und eine Leidenschaft geboren.

Schließlich erwarb er im Gartencenter eine kleine japanische Faserbanane, die heute mit einer Höhe von über fünf Metern vermutlich die größte Freilandbanane Österreichs ist.

440_0008_8432570_nsd31sj_fruechte_3sp.jpg
Hier entstehen die ersten Früchte aus den weiblichen Blüten der Bananenpflanze.
Foto: Foto Markl

„Meine Tipp: Am besten neben einer Wand einsetzen, denn dort ist sie vor Wind und Kälte am besten geschützt. Und düngen – die Bananen nehmen wirklich alles, was sie kriegen können“, präzisiert Markl im Gespräch mit der BVZ.

Olivenhain zwischen Gols und Podersdorf

Sein neuestes Projekt – gemeinsam mit einem Freund – ist ein heuer angelegter Olivenhain zwischen Gols und Podersdorf. „Wir können schon so viel verraten: In circa vier bis fünf Jahren wird es die erste Ernte geben“, so die „Olivenbuam“ mit einem freudigen Schmunzeln.

Werbung