Sundeck für die Ferien: 28 Appartements für Seepark. Der Seepark Weiden am See wird erweitert. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2020 abgeschlossen sein.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 26. September 2018 (06:11)
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Die Sundeck Geschäftsführer Lucas-Maximilian Lammel und Stefan Bayer (3.u.4.v.r) mit örtlicher Bauaufsicht Baumeister Jürgen Stricker sowie Baumeister Michael Polleres-Vogler samt Team der Baumeister Vogler GmbH.
Birgit Böhm-Ritter

Mit dem Abriss des ehemaligen Seemarkts Anfang des Monats startete das „Sundeck“-Projekt im Seepark. Gebaut werden 28 Ferienappartements. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2020 geplant.

Die Wohnungen entstehen im Seepark-Areal auf einem Grundstück, das bisher größtenteils als Parkplatz sowie als Standort des Seemarktes genutzt wurde. Letzterer stand einige Jahre leer, ehe das Gebäude in den vergangenen zwei Jahren als Trainingsstätte für die CrossFit-Box „Lakefront“ diente.

Maisonettehäuschen als besonderes Highlight

Bereits seit August 2015 befindet sich das Grundstück samt Seemarkt und einem daneben situierten Müllhaus im Besitz der Wiener Immobilienfirma Sundeck. Nach dreijähriger Vorlaufzeit, in der Bewilligungen eingeholt und die Planungsarbeiten gemacht wurden, startete das Unternehmen im September mit den Bauarbeiten.

28 Ferienwohnungen in der Größe zwischen 54 und 75 Quadratmeter sind - direkt neben dem Radweg - im Entstehen. Das Areal unterliegt einer BF-Widmung, es ist somit als Baugebiet für Erholungs- oder Fremdenverkehrseinrichtungen vorgesehen. „Die Appartements werden als Ferienwohnungen verkauft, sind also als Zweitwohnsitz gedacht, so wie im Seepark üblich“, erklären die Sundeck-Geschäftsführer Stefan Bayer und Lucas-Maximilian Lammel.

Abbruch. Das Gebäude des ehemaligen Seemarktes wurde bereits abgerissen. Das neue „Sundeck“-Projekt mit Ferienwohnungen entsteht teilweise auf diesem Standort.
Birgit Böhm-Ritter

Das Projekt sei eine Erweiterung des Seeparks und unterliege auch dessen Bebauungsplan, samt schilfgedeckter Dächer. Die Höhe des Gebäudekomplexes sei im Genehmigungsverfahren immer wieder ein Thema gewesen, deshalb habe man sich den umliegenden Gebäuden angepasst.

Mit einem Erdgeschoss, einem Obergeschoss und einem Dachausbau erreicht das Appartementhaus eine Höhe von zehn Metern. Ein besonderes architektonisches Highlight sollen die sechs Maisonettehäuschen werden, die zum Radweg gerichtet sind. Der Arkadengang, der die Appartementhäuser in der Größe von jeweils 75 Quadratmeter verbinden wird, ist ein Tribut an die typisch pannonische Bauweise. Ein weiterer Hingucker: das Swimmingpool im Obergeschoss. Darüber hinaus ist ein kleiner Shop geplant. Als Betreiber ist Hans Martin Naglreiter im Gespräch.