Bruckneudorf: 30.000 bedrohte Nasen freigesetzt

Fischereivereine stocken Bestand an Jungtieren der bedrohten Art in der Leitha auf.

Erstellt am 28. März 2021 | 04:23
30.000 Nasen freigesetzt
Die Landtagsabgeordneten Gerhard Bachmann (Bgld.) und Rainer Windholz (NÖ) sowie Michael Winter und Erich Bezlanovits vom Fischereiverein Bruckneudorf sowie Bruckneudorfs Bürgermeister Gerhard Dreiszker beim Aussetzen der „Nasen“.
Foto: Christian Zenger

Einst reich an Exemplaren hat sich der Bestand der „Nasen“ in der Leitha artenbedrohend gesenkt. Flussverbauung, Verlandung und Raubfische setzten ihnen zu. Der Sportfischereiverein Bruckneudorf und der Arbeiterfischereiverband steuern seit nunmehr vier Jahren dieser Entwicklung gezielt mit dem Aussetzen von Jungtieren im Grenzfluss zwischen Burgenland und Niederösterreich entgegen.

Oberstes Ziel ist es, die Artenvielfalt in der Leitha zu erhalten. Denn für die Nasen gilt ein strenges Entnahmeverbot, gefangene Fische müssen ausnahmslos zurück ins Wasser. Zum Aufbau einer „intakten Alterspyramide“ wurden nun erneut 30.000 Nasen zwischen Bruck und Gattendorf ausgesetzt. Letztlich sollen die Fische ihre Population selbst vergrößern. „In unzähligen Stunden engagieren sich die Angler als Hüter der Gewässer für einen sauberen und intakten Lebensraum“, danken die SPÖ-Politiker Gerhard Bachmann, Rainer Windholz und Gerhard Dreiszker den Fischern.