Regenbogenzebrastreifen für Frauenkirchen

Erstellt am 05. Juli 2022 | 16:15
Lesezeit: 3 Min
Der österreichweit meistgehörte Radiosender Ö3 hat im Pride Monat Juni eine Aktion gestartet, bei der fünf Gemeinden einen Zebrastreifen in Regenbogenfarben gewinnen konnten. Frauenkirchen ist eine Gemeinde davon.
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Im Beisein von Ö3-Micromann Tom Walek wurde in Frauenkirchen vor der Basilika heute der Regenbogen in seinen bunten Farben auf die Fahrbahn aufgebracht. Bürgermeister Hannes Schmid lud dazu die für Antidiskriminierung zuständige Landesrätin Daniela Winkler und Alfons Haider ein, die beim Bemalen der Fahrbahn von den Kindern des Kindergartens Frauenkirchen tatkräftig unterstützt wurden.

„Nach der Pride-Demo in Eisenstadt und zahlreichen Aktivitäten im ganzen Land hat der Pride-Monat mit der Neugestaltung des Zebrastreifens in Frauenkirchen einen gebührenden Abschluss gefunden. Aber all unsere Bemühungen im Hinblick auf Antidiskriminierung werden wir natürlich über diesen Monat hinaus fortführen und in den Alltag einbringen. Leider gibt es in unserer Gesellschaft noch Vorurteile, Hass und Diskriminierung. Wir dürfen dem keinen Raum geben. Wenn wir offen und tolerant sind und zu unseren Werten einstehen, dann helfen wir mit, vor Diskriminierung und Ausschluss zu schützen. Jeder Mensch soll darauf stolz sein können, wie er ist“, sagt die Landesrätin.

Bürgermeister Hannes Schmid betont, dass Frauenkirchen für eine bunte, gleichberechtigte Gesellschaft und für Vielfalt steht. „An einem der meistfrequentierten Bereiche in der Stadtgemeinde – dem Schutzweg von der Basilika zum Alten Brauhaus – setzen wir ein klares Statement für mehr Toleranz und gegen Diskriminierung“, so der Bürgermeister, Hauptinitiator des bunten Zebrastreifens. Unter den Bewerbungen für die bunten Zebrastreifen wurden die fünf Orte und Gemeinden ausgewählt, die die besten Argumente für Vielfalt und Toleranz hatten.

Unterstützt wurde die Initiative vor Ort von Alfons Haider. Für ihn ist Gleichberechtigung aller Menschen das wichtigste in jedem Land. „Ich habe in den zwei Jahren, die ich im Burgenland tätig bin, noch nie eine Diskriminierung von einem Burgenländer oder einer Burgenländerin erfahren. Trotzdem ist es wichtig und dieser Zebrastreifen ein farblicher Beweis dafür, dass wir im Burgenland zu allen Menschen stehen. Wir wollen die Gleichberechtigung für alle Menschen, nicht nur in Gesetzen, sondern wir leben das. Und das hier ist ein ganz wichtiges Zeichen“, sagt Alfons Haider, der Intendant der Seefestspiele Mörbisch.  

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