11,99 Prozent der Wahlberechtigten haben schon gewählt

Erstellt am 28. September 2022 | 17:16
Lesezeit: 2 Min
Wahl Symbolbild
Foto: APA/ROLAND SCHLAGER
Der Bezirk Neusiedl am See verzeichnete mit 11,99 Prozent bei der ersten Möglichkeit zur Stimmabgabe die niedrigste Wahlbeteiligung im Land.
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277.473 Personen, davon 56.565 im Neusiedler Bezirk, dürfen bei den Bürgermeister- und Gemeinderatswahlen am 2. Oktober wählen gehen. Mit 29.197 Personen sind davon mehr Frauen als Männer wahlberechtigt.

Burgenlandweit haben am vorgezogenen Wahltag 13,84 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme bereits abgegeben. Trotz einer Steigerung von knapp zwei Prozent gegenüber 2017 lag der Bezirk Neusiedl mit einer Wahlbeteiligung von 11,99 Prozent im Bezirksvergleich am untersten Ende des Rankings. In den Bezirken Oberpullendorf (17,53 Prozent) und Güssing (17,31 Prozent) nutzten weit mehr die Gelegenheit, ihre Stimme vorzeitig abzugeben.

„Die steigende Wahlbeteiligung am vorgezogenen Wahltag bestätigt, wie wichtig dieses Angebot für die Wählerinnen und Wähler ist. Wichtig sei jedoch, dass auch diejenigen, die noch nicht wählen waren, am 2. Oktober von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen“, ruft Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf die Burgenländerinnen und Burgenländer auf, zur Wahl zu gehen.

Die Möglichkeit, schon am 23. September zu wählen, nutzten die Wahlberechtigten in den Gemeinden sehr unterschiedlich. So fanden etwa in Potzneusiedl schon rund 30,7 Prozent der Stimmberechtigten den Weg ins Wahllokal, ähnlich viele waren es in Pama, Gattendorf und Neudorf. In Neusiedl waren es hingegen nur 8,4 Prozent, in Parndorf 6,1 Prozent und in Bruckneudorf etwa vier Prozent. Die am vorgezogenen Wahltag abgegebenen Stimmen werden übrigens bis zum 2. Oktober verschlossen aufbewahrt und erst nach Wahlschluss mit den übrigen abgegebenen Stimmen ausgezählt.

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