Stimmen aus der Gastronomie. Meinungenaus dem Bezirk Neusiedl am See.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 20. Mai 2021 (03:41)
Bernd Karolyi „Mole West“ in Neusiedl am See
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„Die Leute schreiben wie narrisch. Viele wollen für große Gruppen mit 15, 20 Leute reservieren, was natürlich nicht geht. Wir sind froh, wenn wir öffnen dürfen, wenn es überhaupt so weit kommt. Spannend wird sein, wie die Verordnung aussehen wird. Sollten wir zwei Meter Abstand zwischen den Tischen haben müssen, wie kolportiert, dann können wir viele Tische nicht besetzen. Innen bleiben dann etwa 20 Prozent, draußen 40 Prozent der Tische übrig. Ich hoffe, dass die Leute die Eintrittstests ernst nehmen. Die Kontrolle wird für das Personal schwierig, da sind Diskussionen vorprogrammiert. Auch mit Anzeigen rechne ich schon jetzt. Ich kann nur an die Gäste appellieren, sich an die Regeln zu halten.“

Fritz Tösch „das Fritz“ und „Da Capo am Nyikospark“ in Weiden und Neusiedl am See
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„Die Nachfrage unter den Gästen ist schon jetzt enorm groß. Wir sitzen den ganzen Tag, um E-Mail Anfragen zu beantworten. Die Gäste wollen kurzfristig, aber auch längerfristig reservieren. Das geht bis in den Juni. Dabei wissen wir noch gar nicht genau, wie und ob wir öffnen können. Eine Verordnung ist ja noch nicht da. Bis 19. Mai kann viel passieren. Jeder ist gut beraten, nicht allzu viel zu erwarten. Prinzipiell begrüßen wir die Öffnung, die Handhabung der kolportierten Zutrittstests wird allerdings schwierig: Wir wollen ja Gastgeber sein und nicht Wachhund. Das Wohl und die Gesundheit unserer Gäste sind uns aber wichtig. Deshalb werden wir in Weiden in Kooperation mit Job‘s Apotheke einen Testcontainer aufstellen.“