Rotweingala: Heimische Weingüter gekrönt. Anita und Hans Nittnaus, Hannes Reeh, Werner Achs, Winzerhof Kiss und die „Rennersistas“ setzten sich durch.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 01. Dezember 2018 (05:18)
BVZ
Sortensieger Cabernet Sauvignon 2016. Winzerhof Kiss aus Jois.

Die Wiener Hofburg diente am Montag als Bühne der 39. – und bisher größten – Falstaff-Rotweingala. Rund 200 Winzer präsentierten mehr als 600 der besten Rotweine Österreichs, 1.600 Besucher wollten sich ein Bild darüber machen. Highlight des Abends war die mit Spannung erwartete Prämierung der diesjährigen Falstaff- Sieger aus dem druckfrischen Rotweinguide 2019.

Bei den Sortensiegern reüssierten gleich drei Winzer aus dem Neusiedler Bezirk: Der Sieg in der Kategorie Blaufränkisch 2016 ging an das Weingut Anita und Hans Nittnaus aus Gols, den besten Merlot 2016 lieferte das Andauer Weingut Hannes Reeh und an die Spitze der Kategorie Cabernet Sauvignon 2016 setzte sich der Winzerhof Kiss aus Jois.

Durch den Preis der „Reserve Trophy“ sollen Winzer ermutigt werden, ihre Rotweine nicht zu früh, sondern nach einer ausreichenden Reifeperiode auf den Markt zu bringen – eine Einstellung, die von der großen Mehrheit der Rotweinproduzenten längst als Selbstverständlichkeit übernommen wurde. In dieser Kategorie blieben die Burgenländer ungeschlagen: 1. Platz Weingut Paul Kerschbaum (Horitschon), 2. Platz Weingut Werner Achs (Gols), 3. Platz – ex aequo Weingut Kollwentz (Großhöflein) und Rotweingut Prickler (Lutzmannsburg).

Die Kategorie Junge Rotweine spielt im alltäglichen Konsum eine bedeutende Rolle, deshalb wurden auch die jüngeren Roten verkostet und mit der Grand Prix Trophy ausgezeichnet. Das Angebot der Preis-Leistungs-Weine sei hier so groß wie in keinem anderen Bereich, hier bekomme man wirklich sehr viel für sein Geld geboten, heißt es auf falstaff.at. Die höchste Punktezahl bei den roten Jungweinen erzielten die “rennersistas„ aus Gols.