Straßensperre bei Jagd: Ermittlungen eingestellt

Erstellt am 10. Februar 2021 | 10:49
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Foto: franz12/Shutterstock.com
Der Verein gegen Tierfabriken (VGT) hat am Mittwoch mitgeteilt, dass Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Eisenstadt nach einer Treibjagd im Herbst 2019 im Bezirk Neusiedl am See eingestellt wurden.
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Der VGT hatte Amtsmissbrauch wegen Straßensperren geortet. Außerdem wurden Vorwürfe betreffend Tierquälerei und Gefährdung der körperlichen Sicherheit erhoben.

Die Treibjagd fand laut VGT am 7. November 2019 in Gattendorf statt. Dabei habe der Jagdaufseher auf den Zufahrten zur Treibjagd Tafeln mit Betretungsverboten aufgestellt. Die Tierschützer sahen darin Amtsmissbrauch und erstatteten deswegen Anzeige.

Weil bei der Jagd außerdem ein Jäger, an dem ein Feldhase vorbeigelaufen war, aus einer Entfernung von etwa 150 Metern in die Richtung eines Tierschützers geschossen haben soll, sei die körperliche Sicherheit des Tierschützers gefährdet gewesen.

Die Staatsanwaltschaft Eisenstadt habe nun beide Verfahren eingestellt, teilte der VGT am Mittwoch mit. Es wurden Fortsetzungsanträge eingebracht.

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