Ausbau der Parndorfer Volksschule wird verschoben

Coronabedingt hat sich der Baustart für den großen Umbau der Parndorfer Volksschule um Monate verzögert.

Erstellt am 14. März 2021 | 04:44
Volksschule Parndorf
Wachsender Platzbedarf. Bürgermeister Wolfgang Kovacs stellt eine baldige Umsetzung des Volksschul-Umbaus in Aussicht, nachdem sich dieser infolge der Corona-Pandemie verzögert hat.
Die Schule soll um sechs Klassenräume erweitert werden. Die Bauarbeiten werden aus jetziger Sicht im kommenden Sommer oder Herbst starten.
Foto: Archiv

Schon seit Oktober 2019 ist der neuerliche Ausbau der Parndorfer Volksschule beschlossene Sache. Damals einigte man sich im Gemeinderat auf die „Maximalausbau“-Variante: Mit einer Aufstockung der gesamten Westseite des Gebäudes soll die Volksschule um sechs Klassenräume erweitert werden.

Eigentlich wäre der Baustart schon für 2020 geplant gewesen – doch dann ist die Corona-Pandemie dazwischengekommen, die Planungsphase geriet ins Stocken.

„Wir sind geringfügig im Verzug“, räumt Bürgermeister Wolfgang Kovacs (LIPA) im BVZ-Gespräch ein: „Wir reden von einer Verzögerung von circa einem halben Jahr. Das hat damit zu tun, dass wir uns in der Vorbereitung schwertun, wenn man wegen Corona keine Arbeitsgruppen machen kann. Wir wären schon gerne weiter, aber jetzt wird ein neuer Bauzeitplan gestaltet.“

Die Parndorfer Volksschule drohte mit zuletzt mehr als 200 Schulkindern, von denen ein Großteil auch nachmittags betreut wird, aus allen Nähten zu platzen. Die Verzögerung beim Ausbau sollte trotzdem kein großes Problem darstellen, beruhigt der Ortschef: „Nach Abstimmung mit der Volksschule dürfte die Verzögerung für den Schulbetrieb verkraftbar sein.“

Ziel: Fertigstellung bis Ende 2022

Der neue Zeitplan: Im Sommer, spätestens Herbst soll der Ausbau (bei laufendem Schulbetrieb) in Angriff genommen werden. Ein bis eineinhalb Jahre werden die Arbeiten in Anspruch nehmen. „Wir fassen das Ziel ins Auge, dass das Ding Ende 2022 abgeschlossen sein wird“, kündigt Bürgermeister Kovacs an.

Seit dem Beschluss für den Umbau wurde das Projekt auch um einige Sanierungsmaßnahmen erweitert: Sanitäranlagen, Konferenzräume und der Turnsaal-Boden sollen erneuert werden. Dadurch sind die Gesamtkosten für die Neugestaltung der Volksschule auf 3,14 Millionen Euro angewachsen – ursprünglich waren 2,2 Millionen veranschlagt. Finanziert wird das Bauprojekt über eine Leasing-Variante – die erste Zahlung wird laut Ortschef Kovacs erst im Jahr 2023 fällig.