Pläne für neue Volksschule sind fixiert. Noch im Herbst soll der Spatenstich für die neue Volksschule im denkmalgeschützten „erbse“-Gebäude erfolgen.

Von Otto Havelka. Erstellt am 30. Juni 2019 (05:34)
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Präsentierten die neuen Pläne für die Volksschule in Bruckneudorf: Bildungsdirektor Heinz Josef Zitz, SP-Bürgermeister Gerhard Dreiszker, SP-Landesrätin Daniela Winkler und OSG-Vorstand Alfred Kollar.
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Nach und nach gewinnt das Projekt Volksschule in der k.u.k. Erbsenschälfabrik an Profil. Am vergangenen Mittwoch wurden die konkreten Pläne für die achtklassige Volksschule (samt Erweiterung auf zehn Klassen) in dem denkmalgeschützten Gebäude der Öffentlichkeit präsentiert.

Erstmals wurden auch Zahlen für das Projekt genannt. Die Errichtung der Volksschule inklusive Vorplatz wird rund zehn Millionen Euro kosten. Das ist freilich deutlich mehr, als für den Bau eines adäquaten Projektes auf der grünen Wiese ausgegeben werden müsste.

Allerdings wird mit dem Projekt auch ein denkmalgeschütztes historisches Objekt erhalten und auch eine Heimstätte des Kulturzentrums „erbse“ eingerichtet.

Laut Plan der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG), die sich für das Projekt verantwortlich zeichnet, soll der Start mit dem Schuljahr 2021/22 erfolgen. Dann sollen Bruckneudorfer Schüler nicht mehr in Bruck die Niederösterreichische Landeshymne lernen, sondern „hier die burgenländische“, sagt SP-Bildungslandesrätin Daniela Winkler.