ARBÖ-Pannenstatistik: Elektronische Defekte steigen

10.000-mal rückten die ARBÖ-Techniker aus. Die elektronischen Defekte stiegen um zwei Prozent an.

BVZ Redaktion Erstellt am 11. Mai 2019 | 06:47
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Bei der Pressekonferenz. ARBÖ Österreich-Präsident Peter Rezar und Gerhard Graner, Technischer Leiter des ARBÖ Burgenland, präsentierten Zahlen und Fakten zum vergangenen ARBÖ-Jahr.
Foto: ARBÖ Burgenland

„Mehr als 10.000-mal sind die Techniker des ARBÖ im Burgenland 2018 ausgerückt, um Autofahrern bei technischen Defekten zu helfen“, sagt ARBÖ-Präsident Dr. Peter Rezar bei der Präsentation der zweiten ARBÖ-Pannenstatistik für das Burgenland.

Mit der Auswertung dieser großen Datensätze kann man Rückschlüsse auf die Beanspruchung von bestimmten Bauteilen aller Fahrzeuge schließen. „Wir wollen die burgenländischen Autofahrer auf die häufigsten Gründe für ein Liegenbleiben mit dem Pkw hinweisen. Damit beim Service die besonders stark beanspruchten Bauteile ganz genau geprüft und unnötige Pannen vermieden werden.“

Eine Auffälligkeit im Vergleich zur Pannenstatistik 2017 ist, dass die Einsätze aufgrund elektronischer Defekte um zwei Prozentpunkte gestiegen sind.

„Insgesamt gab es mehr als 1.700 Einsätze wegen Problemen mit der Elektrik. Das ist der dritte Platz in der Statistik. Diese Steigerung belegt den Trend, den die ARBÖ-Techniker in den letzten Jahren festgestellt haben: Elektronik spielt in den modernen Autos eine immer größere Rolle, egal ob bei der Motorsteuerung oder den technischen Assistenzsystemen. Heute reicht ein Programmierfehler im Schlüssel aus, dass das Auto nicht mehr gestartet werden kann“, so Gerhard Graner, Technischer Leiter des ARBÖ Burgenland.

Fakten & Zahlen der ARBÖ-Pannenstatistik:

Über 10.000-mal – davon 670-mal in der Nacht – sind die Techniker des ARBÖ Burgenland 2018 ausgerückt, um burgenländischen Autofahrern bei Pannen mit dem Kraftfahrzeug zu helfen.

Die Einsatzfahrzeuge haben mehr als 250.000 Kilometer zurückgelegt.

1.150-mal musste ein Fahrzeug in Folge einer Panne oder eines Defekts durch technisches Gebrechen oder Unfall abgeschleppt werden.

Im Durchschnitt waren das 27 Pannen und 550 Kilometer pro Tag, die von den ARBÖ-Technikern gefahren wurden.