Weinbau-Projekt für weniger Spritzmittel

Erstellt am 26. Januar 2019 | 04:00
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Präsentierten das Projekt (v.l.): Richard Schönstein (Forschungsinstitut für Energie und Umweltplanung), Jaroslava Kaòuchová Pátková (Slowakischer Weinbauverband), Landesrätin Verena Dunst, Weinbau-Präsident Andreas Liegenfeld und Martin Burian (Direktor Bundesamt für Weinbau).
Foto: Gollubics
Interreg-Programm zielt auf Reduktion von Pflanzenschutzmitteln ab. Klima-Messgeräte sollen dabei helfen.
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„Weinkrankheiten machen nicht an unseren Staatsgrenzen halt, deswegen ist es wichtig, grenzüberschreitend Vorsorge zu treffen“, erklärte Agrarlandesrätin Verena Dunst (SPÖ) bei der Vorstellung des von der EU geförderten Programms „Clim Vino.“ Der Anteil des Burgenlandes beläuft sich auf insgesamt knapp 790.000 Euro, jener der Slowakei auf rund 480.000 Euro.

25 Messgeräte liefern Daten

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25 Messgeräte werden, verteilt auf die Weinbauregionen des Burgenlandes, aufgestellt, ähnlich viele in der Slowakei
Foto: Adcon/Ott

25 Messgeräte werden verteilt auf die Weinbauregionen des Burgenlandes aufgestellt, ähnlich viele in der Slowakei. Sie liefern permanent Daten über Luft-, Blatt- und Bodenfeuchte, Luftgeschwindigkeit und Windrichtung an einen Server. Diese Daten werden hinsichtlich des möglichen Auftretens von Weinkrankheiten von Weinbauexperten analysiert, dann werden Behandlungsempfehlungen erstellt. Weinbauern sollen über das Internet Zugang zu den Messdaten bekommen.

Um einen effizienten Pflanzenschutz zu erhalten, seien gute und permanente Daten wichtig, betonte Weinbau-Präsident Andreas Liegenfeld: „Dadurch sind längere Spritzintervalle möglich.“

Die Projektlaufzeit beträgt drei Jahre, die Messgeräte müssen danach weitere fünf Jahre betrieben werden. Die Beschaffung der Messgeräte erfolgt durch das Forschungsinstitut für Energie und Umweltplanung. Winzer können unter der Mailadresse office@aeeg.at ihr Interesse an der Aufstellung eines derartigen Geräts in ihren Weingärten bekannt geben und die Detailunterlagen anfordern.

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Die Messgeräte liefern permanent Daten über Luft-, Blatt- und Bodenfeuchte, Luftgeschwindigkeit und Windrichtung an einen Server. Diese werden hinsichtlich des möglichen Auftretens von Weinkrankheiten von Weinbauexperten analysiert.
Foto: BVZ Archiv

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