Außenministerium holte Leo Hillinger heim. Der Joiser Winzer Leo Hillinger war an Bord einer österreichischen Rückhol-Maschine. Die BVZ fragte nach.

Von Saskia Jahn. Erstellt am 02. April 2020 (05:05)
Leo Hillinger nutze einen Notflug aus Südafrika zurück in die Heimat.
BVZ

Aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation in der weltweiten Corona-Krise organisiert das Außenministerium Rückholflüge für jene österreichischen Staatsbürger, die sich nun noch im Ausland aufhalten und keine Möglichkeit haben heimzukehren.

In einem dieser Flugzeuge saß Star-Winzer und Unternehmer Leo Hillinger. Mit der BVZ sprach er über den Ablauf, die Stimmung an Bord und wie es nun für ihn weitergeht.

„Die gesamte Rückholaktion war ausgesprochen gut organisiert“Leo Hillinger

„Geplant wäre gewesen, am 22. März von Südafrika nachhause zu fliegen. Da Austrian Airlines aber ihren Flugbetrieb mit 19. März eingestellt hat, wurde der reguläre Rückflug gecancelt. Ich habe über die Medien erfahren, dass sich alle Österreicher, die sich im Ausland aufhalten, beim Außenministerium melden müssen. Diesem Aufruf bin ich umgehend gefolgt und wurde daraufhin direkt vom österreichischen Außenministerium kontaktiert. Die gesamte Rückholaktion war ausgesprochen gut organisiert“, erzählt Leo Hillinger auf Nachfrage der BVZ.

Im Flugzeug, das „fast voll besetzt“ war, habe er sich, „soweit dies in so einer Lage möglich ist“, sicher und gut versorgt gefühlt, obwohl die Stimmung an Bord natürlich angespannt gewesen sei.

„Ein großes Dankeschön gilt dem Außenministerium, der Austrian Airlines sowie der Crew an Bord, die diese Rückholaktion möglich gemacht und die gesamte Zeit über vorbildlich gehandelt haben. Ich bin sehr froh, dass ich gut und sicher zurück nach Österreich gebracht wurde“, zeigt sich der Star-Winzer dankbar.

Seit 22. März ist Leo Hillinger nun wieder zuhause in Jois. Nach seiner Rückkehr hat er sich, wie von der Regierung angeordnet, in eine 14-tätige Quarantäne begeben. „Derzeit versuche ich, optimistisch zu bleiben und die Zeit bestmöglich zu nutzen. Den Kontakt zu meiner Familie, meinen Freunden und meinen Mitarbeitern pflege ich intensiv. Auch der sportlichen Betätigung werde ich, so gut es geht, zuhause nachgehen. Im Geschäftsalltag ist nun Krisenmanagement angesagt“, so Hillinger abschließend.