KH Kittsee im Burgenland stellt auf Covid-Intensivstation um

Die Auslastung der Spitäler ist im Burgenland in Relation zu anderen Bundesländern weiterhin eine niedrige.

Erstellt am 16. November 2021 | 14:13
Intensivstation Krankenhaus Spital Symbolbild
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Dennoch wurde am Dienstag die Intensivstation im KRAGES-Spital Kittsee auf eine Covid-19-Belegung umgestellt, erklärte Leo Szemeliker von der Kommunikation Burgenland GmbH zur der APA. Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt ist die Lage laut einer Sprecherin stabil, planbare Operationen werden aber verschoben, um ausreichend Personalkapazitäten zu haben.

Im Burgenland gab es am Dienstag sechs Corona-Intensivpatienten. Die KRAGES (Burgenländische Krankenanstalten-GmbH) versuche weiterhin, die Intensivstation im Krankenhaus Oberwart Corona-frei zu halten, damit diese für andere Operationen zur Verfügung steht. Im Normalbetten-Bereich gebe es Coronafälle in allen Häusern, was die Intensivstationen betrifft, seien derzeit jedoch nur Oberpullendorf und Güssing belegt. In Kittsee kann die Intensivstation aus baulichen Gründen nur als Non-Covid- oder Covid-Station geführt werden. Ein gemischter Betrieb ist dort nicht möglich. Am Dienstag wurde sie, um "möglichst vorausschauend" zu agieren, auf Covid umgestellt, so Szemeliker.

Auch werde erwägt, verschiebbare Operationen zu verschieben. Von einer Triage sei man aber noch "weit weg", erklärte der Sprecher. Am Dienstag befanden sich laut dem Koordinationsstab Coronavirus 62 Corona-Kranke in Spitalsbehandlung, sechs davon in intensivmedizinischer.

Die Situation für das Personal in den Krankenhäuser beschrieb Szemeliker als "sehr belastend". Trotz Impfdurchbrüchen sei die Lage nun aber anders als im Frühjahr und so appellierte er, impfen zu gehen und sich auch den dritten Stich zu holen.

Im Eisenstädter Spital sei die Lage "relativ stabil", erklärte eine Sprecherin ebenfalls. Um die Versorgung für Covid-19-Patienten sicherzustellen, die personalintensiver als andere Versorgungsbereiche sei, ist es aber erforderlich, in anderen Bereichen Kapazitäten zu reduzieren. Daher werden im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder geplante Operationen in der Orthopädie und Chirurgie verschoben.