Daheim in St. Andrä am Zicksee

Erstellt am 17. Juni 2022 | 00:31
Lesezeit: 6 Min
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Bürgermeister Andreas Sattler berichtet von seinen Plänen für die Zukunft von St. Andrä.
Foto: BVZ
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Über Sankt Andrä am Zicksee

Sankt Andrä am Zicksee liegt etwa zwei Kilometer östlich des Zicksees, der Name der Gemeinde wurde 1437 erstmals urkundlich erwähnt.

1437 und 1529 wurde das Dorf im Zuge der Türkenbelagerungen zerstört, ein weiteres Mal im Jahr 1605 beim Bocskai-Aufstand. Danach war der Ort für lange Zeit öde, bis er 1696 schließlich neu gegründet wurde. So wie das gesamte heutige Burgenland gehörte auch Sankt Andrä bis ins Jahr 1921 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Ab 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Name Szent András verwendet werden.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde Deutsch-Westungarn 1919 nach zähen Verhandlungen im Zuge der Verträge von St. Germain und Trianon Österreich zugesprochen.

Seit 1921 gehört der Ort zum damals neu gegründeten Bundesland Burgenland. 1982 benannte man sich von „Sankt Andrä bei Frauenkirchen“ in „Sankt Andrä am Zicksee“ um, zur selben Zeit bekam die Gemeinde auch ihr Wappen mit dem blauen Andreaskreuz auf goldenem Grund und drei goldenen Rohrkolben auf blauem Grund. Weiters wurde Sankt Andrä 2002 zur Marktgemeinde ernannt.

Außerdem ist man seit Dezember 2001 auch stolze Weltkulturerbegemeinde der Region Neusiedler See, die grenzüberschreitend Teil des UNESCO-Weltkulturerbes wurde.

Damit misst die UNESCO der Kulturlandschaft Neusiedler See und somit auch dem Zicksee einen „außergewöhnlichen Wert für die gesamte Menschheit“ zu.

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