Andauer Orthopäde im Kampf gegen den Strompreis

Erstellt am 01. Dezember 2022 | 05:58
Lesezeit: 2 Min
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Gregor Aigner präsentiert die unliebsame Rechnung über rund 4.000 Euro pro Monat für seine Ordination.
Foto: Zwinger
Wenn der Energieanbieter-Umstieg zur bösen Überraschung wird.
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Den Orthopäden Gregor Aigner und seine Frau Sabine ereilte ein Schock, als sie die Strom- und Gasrechnung ihres neuen Anbieters öffneten. Rund 4.000 Euro wurden ihnen von der Burgenland Energie für den Betrieb der Ordination in Andau bis Februar jeweils monatlich in Rechnung gestellt, weitere knappe 2.000 Euro für ihr Zuhause. Mehr als zehnmal soviel, wie sie bislang an Energiekosten zu zahlen hatten.

„Wir haben vor etwa drei Jahren nach Konsultierung eines Energiemanagers zu einem günstigeren Anbieter gewechselt, um ein paar Cent zu sparen. Diese Anbieter kündigen nun ihre Kunden, weshalb wir mangels Alternativen nun zurück zur Burgenland Energie gegangen sind“, erklärt der Orthopäde.

Für Aigner als privaten Arzt wäre es zwar möglich, eine andere Ordination mit „vernünftigeren“ Energiepreisen zu finden, jedoch hängen hier auch die Jobs zweier Angestellter daran und „wegen einer Stromrechnung möchte ich nicht gleich die Flinte ins Korn werfen“, so Aigner.

Inzwischen hat er sich mit der Burgenland Energie geeinigt, einen geringeren Stromverbrauch sowohl in seiner Ordination als auch in seinem privaten Haushalt anzunehmen, was die Summe nun von 6.000 Euro auf „nur noch“ 2.500 Euro schrumpfen ließ. Auf der Suche nach weiterer Hilfe hat er sich schon an alle Seiten gewandt: den Präsidenten der Ärztekammer, Bürgermeister Philipp Pelzer, Wirtschaftslandesrat Schneemann, aber auch an Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. 

Die Burgenland Energie will am Donnerstag übrigens zur Abfederung der Kostenexplosion eine Preis-Staffelung präsentieren:

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