In Bruck wurde mit Luftgitarren gerockt

Erstellt am 26. März 2023 | 15:15
Lesezeit: 2 Min
Beibl und Band
Bernhard Beibl, Martin Weninger und Kurt Grath rockten das Stadttheater mit Eigenkompositionen.
Foto: NÖN, Havelka
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Mangels einer eigenen Veranstaltungsstätte lud die Bruckneudorfer Kulturinitiative „erbse“ zu einem Rockkonzert ins Stadttheater.

Zwei burgenländische Bands sorgten am Samstagabend für fetzige Stimmung im Stadttheater, wobei vor allem der Auftritt des Neusiedler Gitarristen Bernhard Beibl - langjähriges Mitglied der Kultband „Tangerine Dream“ - mit Spannung erwartet wurde. Er will heuer mit seinen langjährigen Weggefährten Kurt Grath (Bass) und Martin Weninger (Schlagzeug) als Band durchstarten.

Die Atmosphäre im Saal musikalisch vorzuglühen, war Aufgabe der Truppe „U-Turn“. Das seit Jahrzehnten eingespielte und rund um den Neusiedler See gefragte Quartett von Charly Beck (Gitarre), Heinz Müller (Gesang), Edgar Brutler (Schlagzeug) und Bernd Zupak (Bass) sorgte denn auch - nicht zuletzt dank etlicher mit angereister Fans - für Partystimmung. Mit präzisen Interpretationen von Songs wie „One after 909“ (Beatles), „Out of Sinking“ (Paul Weller) oder „Man Machine“ (Robbie Williams) bewiesen sie auch, dass sie zur edleren Sorte der Cover-Bands gehören.

U-Turn
Coverband "U-Turn": Charly Beck, Edgar Brutler, Heinz Müller und Bernd Zupak
Foto: NÖN, Havelka

Da hatten es Bernhard Beibl und Band etwas schwerer, zumal sie ausschließlich eigene Nummern zum Besten gaben und damit kaum einen Bekanntheitsbonus ausspielen konnten. Die großteils rockigen Songs, garniert mit feinen Gitarren-Soli, heizten dem Publikum dennoch ein. Und als humorvolle Einlage wurden (freiwillige) Zuhörer mit aufblasbaren Gitarren ausgestattet und durften auf der Bühne damit einmal mitrocken.

Beibl und Band
Bernhard Beibl (Mitte) und Konzertgäste hatten bei der Einlage mit aufblasbaren Gitarren viel Spaß.
Foto: NÖN, Havelka

Am Ende fiel manchen die Entscheidung schwer, ob sie Beibl lieber als Hard-Rocker oder als Interpret von Rock-Balladen wie „Come Baby smile“ oder „Until the Time is right“ erleben wollen. Geht es nach Beibl, stellt sich die Frage nicht, denn „so ist mein Innenleben.“

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