Parndorf: Photovoltaik auf Dach Nummer vier

Erstellt am 24. Juni 2022 | 04:19
Lesezeit: 2 Min
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Das Dach der Altstoffsammelstelle wurde zum „Kraftwerk“. Die Solaranlage soll sich aufgrund einer Energiegemeinschaft in sechs Jahren amortisieren.
Foto: BVZ
Nach Bauhof, Feuerwehr und Kindergarten wurde die Altstoffsammelstelle bestückt.
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Energiegewinnung mittels Photovoltaik ist aufgrund der derzeit hohen Energiekosten nicht nur ein heißes Thema für Privatpersonen, auch viele Gemeinden bringen derzeit Projekte auf den Weg.

In Parndorf setzt man schon seit Längerem auf Sonnenstrom. Mit dem nunmehr vierten fertiggestellten Photovoltaikprojekt zur Stromerzeugung auf gemeindeeigenen Dächern geht Parndorf einen weiteren Schritt zur Energieautarkheit.

Dieses Projekt ist nach Bauhof, Feuerwehr und Kindergarten das nächste Projekt in Folge, welches aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses auf Antrag der LIPA, alle Dächer der gemeindeeigenen Gebäude mit PV-Anlagen auszustatten, umgesetzt wurde.

„Mit diesem Solarkraftwerk in der Größe von 13,37 Kilowatt-Peak am Dach der Altstoffsammelstelle sind wir nicht nur unabhängiger, nein, die Gemeinde sichert sich auch ein Stück weiter für die Energiezukunft ab und hilft mit der Reduktion des CO2-Ausstoßes, die Klimaziele zu erreichen“, betont Projektleiter Gemeindevorstand Wolfgang Daniel (LIPA).

33 Solarmodule wurden auf einer Fläche von rund 65 Quadratmetern montiert, welche etwa 14.700 Kilowattstunden Sonnenstrom im Jahr liefern. Mit dieser Jahresleistung könnten rund fünf Haushalte mit Strom versorgt werden.

Die Anlage dient einerseits zur Deckung des Eigenbedarfes, andererseits wird sie noch 2022 über eine gemeindeeigene Energiegemeinschaft mit den Pumpen des Rückhaltebeckens Triebweg sowie dem Gebäude der Grünschnittsammelstelle vernetzt. Somit erspare sich die Gemeinde aufgrund der Eigenerzeugung erhebliche Stromkosten, so Daniel.

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