Drei Baustellen im Ort. Teile des Zentrums werden saniert und vor der Schule wurde das lang ersehnte Buswartehäuschen errichtet.

Von Saskia Jahn. Erstellt am 10. September 2018 (05:00)
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Abgesperrt. Die Bauarbeiten vor dem Gemeindeamt und am Josef-Joachim-Platz sollen Ende September fertiggestellt werden.
BVZ

Die Bauarbeiten in der Grenzgemeinde laufen auf Hochtouren. Teile des Hauptplatzes vor dem Gemeindeamt und der Josef-Joachim-Platz werden saniert, bis Ende September sollen die Bauarbeiten jedoch fertiggestellt sein.

"Die Sanierungsarbeiten der beiden Plätze schreiten planmäßig voran. Der Zustand der Flächen war mehr als reparaturbedürftig“Bürgermeister Johannes Hornek

Zusätzlich wurde pünktlich zum Schulbeginn das von den Eltern der Schüler lang ersehnte Buswartehäuschen errichtet. „Die Sanierungsarbeiten der beiden Plätze schreiten planmäßig voran. Der Zustand der Flächen war mehr als reparaturbedürftig“, berichtet Bürgermeister Johannes Hornek auf Anfrage der BVZ.

Vor circa 45 Jahren wurden an den besagten Plätzen zuletzt bauliche Maßnahmen durchgeführt, seither kam es vor Ort zu enormen Abnützungen und Beschädigungen. Vor rund drei Wochen wurde mit den Bauarbeiten zur Erneuerung und Sanierung der Gemeindeflächen begonnen.

Bänke, Grünflächen und Bäume

„Auf der kleineren Baustelle am Hauptplatz entstehen Streckparkplätze, kombiniert mit neuen Grünflächen und ansprechender Bepflanzung“, erklärt der Bürgermeister. Der Josef-Joachim-Platz wird weitläufig mit Pflastersteinen ausgelegt. Streckparkplätze, Bänke, Grünflächen und Bäume sollen dem Platz einen freundlichen und gemütlichen Charakter verleihen. „Dieses Bauprojekt liegt mir besonders am Herzen, da sich dort das Rehazentrum OptimaMed befindet und sich dort alle wohlfühlen sollen“, offenbart der Ortschef.

Im Zuge dieser Bauarbeiten ist man außerdem auf etwas Besonderes gestoßen: „Es wurde ein uraltes Kanalsystem ausgegraben, das so natürlich nicht mehr zu verwenden ist. Dieses wird nun saniert und erneuert“, ergänzt Hornek.

Saniert. Das Buswartehäuschen wurde am Hauptplatz ab- und vor dem Schulzentrum wieder aufgebaut.
Saskia Jahn

Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen im Zentrum des Ortes wurde auch die Errichtung eines Buswarthäuschens vor dem Schulzentrum veranlasst. „Es war der jahrzehntelange Wunsch der Eltern und Kinder. Es war höchste Eisenbahn, eine Wartemöglichkeit für die Schüler zu errichten. Oft mussten sie im Regen stehend auf den Bus warten und das ist eigentlich nicht zu verantworten. Also bauten wir das Wartehäuschen am Hauptplatz ab, sanierten dieses und stellten es vor der Schule wieder auf“, erzählt Hornek.

„Trotz des großen Umbaus, zum Teil auch auf der Durchzugsstraße, haben wir es geschafft, den fließenden Verkehr überhaupt nicht zu beeinträchtigen beziehungsweise zu behindern“, so der Ortschef. Die Gesamtkosten der drei Bauprojekte, welche von der Gemeinde getragen werden, belaufen sich auf 250 000 Euro. „Was lange geplant wurde, wird jetzt endlich gemacht“, freut sich Bürgermeister Hornek.