Ausgelastet! Zubau für Seerestaurant „das Fritz“. Das Seerestaurant in Weiden soll in zwei Bauphasen vergrößert werden. Angedacht ist eine Verdoppelung der Sitzplätze.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 14. November 2018 (06:06)
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Damit das Weidener Seerestaurant „das Fritz“ für alle Besucher in seiner Gesamtheit erlebbar wird, soll die bestehende Steganlage in einer ersten Bauphase erweitert werden. Weiters wird die Vergrößerung des Innenbereiches geplant. Fritz Tösch (links): „Wir müssen uns zukunftsfit machen.“
zVg/Jackson (Lokal)/BBR (Tösch)

Samstagmorgen. Im Seerestaurant „das Fritz“ herrscht drinnen ein reges Gewusel. Das Frühstücksbuffet wird gut angenommen. Kein einziger Platz ist frei. Für die Terrasse ist es nicht warm genug. Ohne Reservierung muss man Glück haben, um einen Platz zu ergattern.

Fritz Tösch: „Wir müssen uns zukunftsfit machen.“ Foto: BBR
BBR

„Wir sind ausgebucht“, erklärt Fritz Tösch, „fast zu hundert Prozent“. Und das ist keine Ausnahme, sondern der Regelfall. „Wir haben uns nach eineinhalb Jahren gut eingelebt und unsere Kapazitäten erreicht“.

Frühjahr: Loungebereich kommt dazu

Nun heißt es für die Gastronomenfamilie Tösch, sich für die Zukunft zu rüsten. Gemeinsam mit Investor Martin Pfundner wurde an Ausbauplänen gefeilt. Nun geht es bereits an die Umsetzung. Schon in wenigen Wochen soll Phase eins abgeschlossen sein. Die Pläne werden dieser Tage eingereicht.

Ausbau für „das Fritz“: Die Skizze des Architekten zu den Plänen für das Seerestaurant.
zVg

„Die Terrasse im vorderen Bereich wird erweitert, sodass noch eine Tischreihe Platz hat. Im Frühjahr kommt ein Loungebereich auf der linken Seite dazu, die Hochtische kommen vorerst weg“, beschreibt der Gastronom die Pläne.

Für den Sommer 2019 gewinnt man also bereits einige Sitzplätze im Freien dazu. Der große Ausbau mit Phase zwei ist dann für den darauffolgenden Winter geplant. Denn dann soll der Indoorbereich durch einen Wintergarten auf der linken Seite erweitert werden, darüber entsteht eine Dachterrasse, wohin der Loungebereich wandern soll. Die Fertigstellung ist für Frühjahr 2020 anvisiert. „Momentan haben wir 110 Sitzplätze im Inneren, nach dem Ausbau sollen es 200 sein“, so Tösch.

Damit das Gebäude für alle Besucher in seiner Gesamtheit erlebbar wird, soll die bestehende Steganlage in einer ersten Bauphase erweitert werden. Weiters wird die Vergrößerung des Innenbereiches geplant.
zVg/Jackson

Dazu verfügt „das Fritz“ über das Oberdeck, das für Veranstaltungen mit bis zu 200 Personen Platz bietet. Dieses wird nicht verändert, obwohl man auch hier über eine beneidenswerte Auslastung verfügt: „2018 hatten wir 35 Hochzeiten, für 2019 ist der Saal jedes Wochenende bereits reserviert und auch für 2020 haben wir schon etliche Vorreservierungen“, weiß Tösch zu berichten.

Warum aber der große Ausbau schon nach eineinhalb Jahren im Betrieb? „Wir müssen uns „hotelfit“ machen, auch wenn wir unsere eigenen Hotelpläne momentan ad acta gelegt haben“, antwortet Tösch prompt. In unmittelbarer Nähe des Restaurants soll auf Privatgrund ein Hotel entstehen, das vom Immobilienunternehmen Sundeck geplant wird.

Tösch hofft auf eine Symbiose. Vor allem im Familientourismus und im Seminarbereich. „Eintägige Seminare werden momentan gerne bei uns gebucht, mehrtägige hingegen nicht. Es scheitert schlicht an den Übernachtungsmöglichkeiten in der Umgebung“, bedauert Fritz Tösch.