"Yulia": Kleine Sturmschäden im Bezirk Neusiedl. Trotz Windspitzen von 121 km/h hat das Sturmtief „Yulia“ im Bezirk keine größeren Schäden angerichtet.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 26. Februar 2020 (04:32)
Florianis im Einsatz. Am Neusiedler Römerweg fegte Sturm „Yulia“ Blechteile vom einem Dach. Die Stadtfeuerwehr rückte aus, um den Sturmschaden zu beheben.  Foto: FF Neusiedl/Facebook
FF Neusiedl/Facebook

In der Nacht von Sonntag auf Montag ist das dritte Sturmtief innerhalb von zwei Wochen über das Burgenland gefegt.

Das auf den Namen „Yulia“ getaufte Wetterereignis sorgte für Windgeschwindigkeiten über 100 km/h, in Podersdorf wurden laut Landessicherheitszentrale (LSZ) Sturmböen von 121 Stundenkilometern gemessen.

Landesweit 20 Feuerwehren im Einsatz

Die Sturmböen sorgten für mehrere kleine Schäden in den Bezirken Neusiedl, Eisenstadt und Mattersburg. In den meisten Fällen handelte es sich um entwurzelte oder umgestürzte Bäume, Verletzte gab es glücklicherweise nicht. Laut LSZ sind in der Sturmnacht zwischen 18 Uhr und 4 Uhr morgens rund 20 Freiwillige Feuerwehren ausgerückt.

Im Bezirk Neusiedl am See waren in der Nacht von Sonntag auf Montag laut Bezirksfeuerwehrkommando sieben Wehren im Einsatz, um diverse Sturmschäden zu beseitigen.

Darunter auch die Stadtfeuerwehr Neusiedl am See, die durch den Sturm gelöste Blechteile von Dächern am Römerweg entfernte (siehe Foto). Die Florianis rückten um 0.30 Uhr aus, 45 Minuten später war der Einsatz auch schon wieder zu Ende.