Hilfsbereit seit 40 Jahren. Die Feuerwehrjugend Apetlon wurde in den 1970er-Jahren gegründet und ist heute erfolgreicher denn je: 2016 wurde ein zweiter Platz beim Heimspiel-Wettkampf geholt.

Von Paul Haider. Erstellt am 27. Januar 2017 (17:23)
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Motiviertes Team. Thomas Preiner, Melanie Gaal und Daniel Gaal kümmern sich derzeit um neun Jungflorianis in Apetlon.
zVg/FF Apetlon

Die ersten Mitglieder der Feuerwehrjugend Apetlon sind vermutlich heute schon „graue Eminenzen“ im Aktivstand. Denn bereits 1976 wurde die Jugendgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Apetlon gegründet. Mit Stolz kann man auf eine über 40-jährige Geschichte der Jungflorianis im Ort zurückblicken.

Derzeit hat die Apetloner Feuerwehrjugend neun Mitglieder. Vier Mädchen und fünf Burschen werden von Jugendleiter Thomas Preiner und den Betreuern Melanie und Daniel Gaal unterrichtet.

In den Jugendstunden der Apetloner Florianis steht von Jänner bis März vor allem theoretisches Lernen als Vorbereitung für den jährlichen Wissenstest auf dem Programm. Wenn das Wetter wärmer wird, wird mehr im Freien trainiert um sich auf die Bezirks- und Landeswettkämpfe im Sommer vorzubereiten.

zVg/FF Apetlon

Zweiter Platz beim Wettkampf in Apetlon

Im vergangenen Jahr hat sich dieses Training für die Apetloner Jungspunde bereits bezahlt gemacht: Beim „Heimspiel“-Bezirkswettkampf in Apetlon haben die Nachwuchsflorianis den zweiten Platz in der Kategorie Silber geholt.

Als Belohnung für solche Erfolge darf auch der Spaß bei der Apetloner Feuerwehrjugend nicht zu kurz kommen. So wurde im Vorjahr etwa ein Ausflug in die Frauenkirchener Therme organisiert und auch die Flughafenfeuerwehr in Schwechat wurde besucht. Außerdem haben die Jugendlichen eine Grillfeier für Kinder aus der Ukraine veranstaltet, die Apetlon jedes Jahr besuchen.

Für Jugendbetreuer Thomas Preiner steht ganz klar fest, was die Tätigkeit bei der Jugendfeuerwehr für ihn bedeutet: „Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Verlässlichkeit, Teil einer Gemeinschaft sein und vieles mehr gehört dazu, um ein Mitglied in der Jugendfeuerwehr zu sein.“

zVg/FF Apetlon

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