Neue E-Tankstelle in Nickelsdorf. Nickelsdorf setzt ein Zeichen und installiert vor dem Gemeindeamt, mitten im Zentrum, eine Strom-“Zapfsäule“.

Von Saskia Jahn. Erstellt am 11. September 2018 (05:00)
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Der Umweltschutz liegt dem Ortschef von Nickelsdorf Gerhard Zapfl am Herzen. Aus diesem Grund ließ er direkt vor dem Gemeindeamt eine Stromtankstelle installieren.
zVg

Ende August wurde in der Grenzgemeinde eine Stromtankstelle vor dem Gemeindeamt installiert. Diese wurde nun zur öffentlichen Nutzung übergeben. „Die Tankstelle hängt an den auf dem Dach des Gemeindeamtes montierten Photovoltaik-Anlagen. Sie wurde außerdem mitten im Zentrum, am Hauptplatz errichtet. Man kann also, während das Auto vollgetankt wird, zum Beispiel das Kaffeehaus um die Ecke oder den nächstgelegenen Supermarkt besuchen, um die Wartezeit aufzuwerten.“

Täglich wächst das Netz der Elektrotankstellen beziehungsweise Stromtankstellen. In wenigen Jahren werden sie ein fixer Bestandteil im Straßenverkehr sein. Es bedarf aber noch einiger Anstrengungen, um den Elektroautos den Durchbruch zu ermöglichen. Alltagstaugliche Elektrofahrzeuge wie Elektro-Autos und Elektro-Fahrräder sind ein Teil der mobilen Revolution.

Mit dem gemeindeeigenen Elektroauto für Verwaltungswege und insbesondere für „Essen auf Rädern“ ist Nickelsdorf seit Jahren Vorreiter auf dem Gebiet. „Das ist der Zug der Zeit und wir wollen mit der Installierung der Stromtankstelle auf diesen aufspringen. Die Gemeinde Nickelsdorf möchte es ermöglichen, noch vor der Ungarischen Grenze zu tanken. Diese Autos haben eine nicht allzu große Reichweite, wir wollen zur Überbrückung langer Strecken beitragen.“

Die Gemeinde kann für diese klimafreundliche Form der Mobilität eine Empfehlung ruhigen Gewissens aussprechen. „Wir sind mit unserem gemeindeeigenen Elektroauto sehr zufrieden. Wir als Gemeinde Nickelsdorf wollen Vorbild sein, vor allem für andere Gemeinden in unserer Umgebung.“