Basilikaluft trifft Steppenduft: Neue Kooperation. Pater Thomas, die Schwestern des Frauenkirchener Franziskanerklosters und Duftbauer Stefan Zwickl kreierten gemeinsam einen „Klosterduft“.

Von Saskia Jahn. Erstellt am 23. Februar 2020 (06:09)
Kooperation. Pater Thomas und Stefan Zwickl kreierten gemeinsam einen Duft, der an Klostergärten erinnern soll.
Zwickl/Nicole Heiling

Schon früher kultivierten heilkundige Mönche den Salbei in ihren Klostergärten. Die Manufaktur Steppenduft hat nun gemeinsam mit der Pfarre Frauenkirchen den Duft eingefangen und zu einem „Klosterduft“ veredelt.

„Spiritualität und Handwerkskunst treffen aufeinander“

„Bei unserer Kooperation, unserem gemeinsamen Projekt, treffen Spiritualität und Handwerkskunst aufeinander. Pater Thomas, die Schwestern des Franziskanerklosters und ich tüftelten die letzten Wochen und Monate intensiv an einem Klosterduft. Einen Duft, der an Klostergärten erinnert und die barocke römisch-katholische Wallfahrtskirche widerspiegelt. Dieser ist nun seit vergangener Woche fertig und bereits im Klosterladen zu erwerben. In naher Zukunft ist der Klosterduft natürlich auch bei mir im Atelier erhältlich“, berichtet Steppenduft-Gründer Stefan Zwickl.

Der „balsamische und erdige Klosterduft“ stärke bei geistiger Erschöpfung, bringe seelische Entspannung, schaffe klare Gedanken und wirke aufrichtend und belebend, mit diesen Worten beschreiben die beiden, Pater Thomas und Stefan Zwickl, die Wirkung des von ihnen kreierten Duftes.

„Das Produkt wurde schön verpackt und von uns persönlich handgesiegelt. Es wurde, so wie all meine anderen Düfte auch, mit einem großen „S“ versehen. Das große „S“, für Steppenduft, schimmert auf den Verpackungen des Klosterduftes in silber-metallic. Wir haben diese Farbe bewusst gewählt, um eine Assoziation zum Glanz des Basilikascheins herzustellen“, erklärt Zwickl das Design des Produktes.

Stefan Zwickl hat es sich zur Aufgabe gemacht, die wohltuenden Düfte außergewöhnlicher Heil- und Duftpflanzen einzufangen und in den kleinen Flacons mit dem großen S zu bündeln (die BVZ berichtete, siehe unten). Seit mehreren Jahren ist der junge Duftbauer nun schon auf der unermüdlichen Suche nach besonderen Pflanzen, Duftnoten und -kompositionen.