„Corona-Sichere Gastfreundschaft“ im Alten Brauhaus. Die Belegschaft des Alten Brauhauses in Frauenkirchen lässt sich freiwillig wöchentlich auf das Coronavirus testen.

Von Paul Haider. Erstellt am 15. Oktober 2020 (04:55)
440_0008_7955089_nsd42pau_brauhaus.jpg
"Altes Brauhaus"
BVZ

Angenehm seien die PCR-Tests ja wirklich nicht, gibt Daniel Hickl, Chef des „Alten Brauhauses“, zu. Trotzdem haben sich er und seine Frau Katharina sofort für das Gratistestprogramm „Sichere Gastwirtschaft“ gemeldet, als sie im Sommer davon erfahren haben.

Seit Anfang September wird das Wirtshaus nun ein Mal pro Woche von einem mobilen Test-Team des Labors „Novogenia“ besucht.

Jeden Mittwoch lassen sich die elf Mitarbeiter auf freiwilliger Basis und im Rahmen ihrer Arbeitszeit auf das Coronavirus testen. Zu diesem Zweck wird der Festsaal des Brauhauses zur CoV-Teststation umfunktioniert. Zuerst erfolgt der Check-in mittels QR-Code und Lichtbildausweis, dann folgt der Rachenabstrich.

Danach kommen die Proben zur Auswertung ins Labor. Innerhalb von 36 Stunden erhält der oder die Getestete das Ergebnis per SMS übermittelt. Im Frauenkirchener Traditions-Gasthaus war bis dato kein positiver Test zu vermelden. „Wir hoffen, dass das auch so bleibt“, ist Daniel Hickl zuversichtlich.

440_0008_7955090_nsd42pau_covidtest.jpg
Teststation. Jeden Mittwoch entnimmt ein mobiles Team Rachenabstriche der elf Mitarbeiter des Gasthauses.
BVZ

„Unsere Gäste sollen maximale Sicherheit genießen, wenn sie zu uns kommen“, ergänzt Katharina Hickl und erklärt, warum sie und ihre Mitarbeiter sich Woche für Woche testen lassen: „Mit der Teilnahme an dem Gratistestprogramm wollen wir sicherstellen, dass unsere Gäste einen unbeschwerten Aufenthalt hier bei uns genießen können. Auch für unsere Mitarbeiter steigert das regelmäßige freiwillige Testen das persönliche Sicherheitsgefühl.“

Das Gratistestprogramm „Sichere Gastwirtschaft“ wurde Anfang Juli vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus gestartet. Der Bund fördert die Testungen mit 85 Euro pro Test. Für die Betriebe und die Beschäftigten entstehen somit keine Kosten.