Sozialzentrum wurde erweitert: Einzigartig im Land. Zwölf Betreuungsplätze für Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf sowie zwölf Arbeitsplätze geschaffen.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 21. Juni 2017 (07:30)
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Regionalleiterin Elisabeth Deutsch, Gesundheitslandesrat Norbert Darabos, Landeschef Hans Niessl, Bürgermeister Josef Ziniel, Sene Cura Geschäftsführer Anton Kellner und FP-Landtagsabgeordneter Manfred Haidinger.
BVZ

Mit der Eröffnung des Zubaus des SeneCura Sozialzentrum präsentierte Regionaldirektorin Elisabeth Deutsch ein österreichisches Novum: Mit zusätzlichen zwölf Betreuungsplätzen wurde das Angebot erweitert - und zwar für Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf.

„Damit muss nicht mehr zwischen Pflege und Behinderung differenziert werden“

„Damit muss nicht mehr zwischen Pflege und Behinderung differenziert werden“, erklärt Sene Cura Geschäftsführer Anton Kellner. Das sei ein sehr hochwertiges Angebot, das in Österreich einzigartig sei. „Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen bedürfen einer individuell angepassten Betreuung. Dafür braucht es neben speziell ausgebildetem Personal auch entsprechende Räumlichkeiten. Wir freuen uns sehr, dass wir diese mit dem neuen Zubau schaffen konnten“, so Kellner weiter in seiner Rede. Mit der Erweiterung des Betreuungsangebotes wurden auch zwölf neue Arbeitsplätze geschaffen.

SeneCura betreibt in Frauenkirchen derzeit fünf Einrichtungen: Neben der Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung in einem Wohnbereich, einer Tagesbeschäftigung, einer Anlernwerkstatt und einer Tagesstätte sorgt SeneCura für die optimale Betreuung von betagten pflegebedürftigen Menschen.

Sozialer Dreh- und Angelpunkt

Zudem führt das Tochterunternehmen OptimaMed mit dem Dialysezentrum Frauenkirchen die einzige Dialyseeinrichtung im Seewinkel.

„Wir sind stolz darauf, dass wir mit SeneCura ein so breit gefächertes Angebot im Burgenland anbieten können. Insbesondere Frauenkirchen ist ein wichtiger sozialer Dreh- und Angelpunkt in der Region und trägt damit maßgeblich zu einer besseren Lebensqualität im Seewinkel bei“, so Landeshauptmann Hans Niessl.