Geschichtsverein gibt historische Einblicke

Der Gattendorfer Geschichtsverein verfolgt in seinem zehnten Band die Dorfhistorie bis ins 14. Jahrhundert zurück.

Erstellt am 18. November 2018 | 05:00
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Erfahrene Hobby-Historiker. Ewald Metzl und Klaus Derks stellen den zehnten Band der „Gattendorfer Rückblicke“ vor.
Foto: Haider

Der Verein zur „Erforschung der Ortsgeschichte von Gattendorf“ schlägt neue Kapitel auf. Im mittlerweile zehnten Band der „Gattendorfer Rückblicke“ geht der Verein bis ins Mittelalter zurück und widmet sich außerdem ausführlich dem Bau des Südostwalls am Ende des Zweiten Weltkrieges sowie dem ersten Nachkriegsjahr in Gattendorf.

Dr. Klaus Derks und Ewald Metzl haben für das neue Geschichtsbuch jahrelang in Archiven gestöbert, zahllose alte Dokumente digitalisiert und beeindruckende Texte verfasst. Dr. Derks hat in seinen Recherchen unter anderem den Stammbaum einer Familie von Grenzwächtern namens Rauscher bis ins 14. Jahrhundert zurückverfolgt und bisher unbekannte historische Entdeckungen wie diese gemacht: „Die Gattendorfer hatten im Mittelalter interessante Beziehungen und Besitzverhältnisse in Gols: Fast die Hälfte von Gols hat zu Gattendorf gehört“, erzählt Derks.

3.800 Seiten in 13 Jahren geschrieben

Die Geschichte Gattendorfs wurde vom Historiker-Verein in den letzten 13 Jahren auf insgesamt 3.800 Seiten dokumentiert. Der zehnte Band der „Gattendorfer Rückblicke“ ist mit rund 500 Seiten der bisher dickste geworden. „Es gibt sicher keine zweite Gemeinde, die so viel aus ihrer Geschichte publiziert hat“, sagt Hobby-Historiker Derks nicht ohne Stolz.

Das neue Gattendorfer Geschichtsbuch kann für 18 Euro am Gemeindeamt, der örtlichen Raiffeisenbank und in der Ordination von Dr. Derks gekauft werden. Alle bisherigen Bände gibt es unter www.gv-gattendorf.at kostenlos als Download.