„Theaterstadl“ 2020 in Szigetis „A-Nobis“ Sektkellerei. Die Vorstellungen des „Theaterstadl Gattendorf“ werden 2020 im neuen Szigeti- Keller in Zurndorf stattfinden.

Von Paul Haider. Erstellt am 08. Dezember 2019 (05:57)
Vorhang auf! Der „Theaterstadl Gattendorf“ wird 2020 erstmals auf einer Freiluftbühne auftreten. Die Vorstellungen finden, statt zu Ostern, jetzt im Juni statt.  Foto: Haider
Paul Haider

Der Theaterstadl Gattendorf schlägt ein neues Kapitel auf: Nach der Pause im heurigen Jahr wird die Laientheatergruppe um Obmann Robert Sinn 2020 erstmals in Zurndorf auftreten.

Neubeginn. Obmann Robert Sinn (re.) mit Norbert und Birgit Szigeti (li.), Landesrätin Daniela Winkler und Zurndorfs Bürgermeister Werner Friedl.
Paul Haider

Nachdem man sich mit der Gemeinde Gattendorf nicht auf einen neuen Mietvertrag für den Turnsaal der Volksschule einigen konnte (die BVZ hat berichtet), ist Zurndorfs Bürgermeister Werner Friedl (SPÖ) an Robert Sinn herangetreten.

„Er hat zu mir gesagt: So einen Verein darf man nicht sterben lassen, er will unbedingt, dass unser Theater erhalten bleibt. Wir haben uns einige Standorte in Zurndorf angesehen, und als der neue Betrieb beim Herrn Szigeti ins Spiel gekommen ist, waren alle Kollegen dafür“, erzählt Robert Sinn im Gespräch mit der BVZ.

Neu: „Stadl“ als Freilufttheater

Die Fertigstellung der „A-Nobis“ Sektkellerei von Norbert Szigeti ist für das Frühjahr 2020 geplant.

Kurze Zeit später wird der „Theaterstadl“ seine erste Vorstellung am Gelände des neuen Betriebes zum Besten geben - erstmals als Open-Air Veranstaltung: „Freilufttheater ist für uns etwas ganz anderes und ein Neubeginn“, sagt Robert Sinn. „Die Premiere wird am 19. oder 20. Juni stattfinden und es wird acht oder neun Vorstellungen geben, wie es auch in Gattendorf immer der Fall war.“

Trotz der neuen Spielstätte betont Sinn, dass der „Theaterstadl“ weiterhin ein Gattendorfer Verein bleibe: „Wir proben nach wie vor in Gattendorf und wir verkaufen auch die Karten in Gattendorf. Es bleibt alles gleich, nur der Spielort ist ein anderer.“

Die Vorstellungen im kommenden Jahr markieren auch das 20-jährige Jubiläum der Theatergruppe. Deshalb soll auch ein ganz besonderes Stück gespielt werden: „Wir wollen ‚Pension Schöller‘ spielen, wenn wir die Leute zusammenbekommen. Es sind immerhin zwölf Rollen zu besetzen. In anderer Besetzung haben wir das Stück im Jahr 2004 schon einmal gespielt“, verrät der Theater-Obmann.