Böhm: „Zukunftsweisende Abstimmung für Hallenbad“ in Neusiedl/See

Erstellt am 04. Februar 2022 | 06:56
Lesezeit: 2 Min
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Foto: Birgit Böhm-Ritter
Der Neusiedler Gemeinderat beschließt mit den Stimmen der SPÖ, ÖVP, Grünen und FPÖ einstimmig die Sanierung des 45 Jahre alten Hallenbades.
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Der Neusiedler Gemeinderat hat sich in einem Grundsatzbeschluss am Donnerstagabend einstimmig für die Sanierung und den Ausbau des Neusiedler Hallenbades ausgesprochen. Das in der Vorwoche von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) präsentierte Konzept kann mit diesem Beschluss nun in die Planungsphase gehen. Wie berichtet soll unter Federführung des Landes Burgenland das Bad um 26 Millionen Euro saniert und durch ein Tourismusprojekt mit Hotel und Campingplatz erweitert werden.

Das Hallenbad ist derzeit im Besitz der Freizeitbetriebe Neusiedl Gmbh (FZB), eine 100-prozentige Tochter der Stadtgemeinde. Künftig soll eine Landesgesellschaft als Betreiber fungieren. Ein Grundsatzbeschluss über einen Baurechts- und Abtretungsvertrag zwischen der FZB und der Landesimmobilien GmbH (LIB) wurde am Donnerstag bereits mit den Stimmen aller Fraktionen - SPÖ, ÖVP, Grüne und FPÖ - beschlossen. Die Grundzüge des Vertrages, wie etwa der Baurechtszins, von einem symbolischen Euro jährlich 49 Jahre lang, den das Land an die FZB bezahlen wird, steht fest. Über Details und Ergänzungen soll in kommenden Sitzungen noch beraten und abgestimmt werden.

Bürgermeisterin Elisabeth Böhm (SPÖ) sprach von einer „wichtigen und zukunftsweisende Abstimmung für das Hallenbad“, Vizebürgermeister Thomas Halbritter (ÖVP) von einem „besonderen Tag“.

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