Jois: Baustopp verlängert

Erstellt am 09. April 2022 | 04:11
Lesezeit: 2 Min
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Baustopps sind ein immer häufiger genutztes politisches Instrument. 
Foto: Andrii Yalanskyi/Shutterstock
Entscheidung gegen Immobilienspekulationen und für schonende Dorfentwicklung.
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Als Reaktion auf enorme Zuwachsraten in der ganzen Region entschieden sich 2020 alle Fraktionen des Joiser Gemeinderats gemeinsam für einen zweijährigen Baustopp im ganzen Ort (die BVZ berichtete). Dieser wurde bei der letzten Sitzung am 23. März einstimmig um ein Jahr verlängert.

Die Beweggründe sind nach wie vor aktuell. Wie inzwischen auch andere Gemeinden befürchtete Jois, dass zu schnelles Wachstum die Grundversorgung überstrapazieren könnte. Dem konnte man zum Teil mit dem Kindergartenbau entgegenwirken. Gleichzeitig stiegen die Quadratmeterpreise rasant und es kam zu Bedenken wegen Immobilienspekulationen. Bürgermeister Hannes Steuer betonte 2020 während dieses Stopps, an einem Ortsentwicklungskonzept zu arbeiten.

„Eine gesunde und nachhaltige Dorfentwicklung für Jois ist uns ein ganz zentrales Anliegen, daher werden wir den Baustopp um ein weiteres Jahr verlängern. Wir werden die Bebauungsrichtlinien im Sinne eines bedarfsgerechten Wachstums ausrichten und weiter darauf achten, dass wir eine lebenswerte Gemeinde bleiben“, erklärt der Bürgermeister Hannes Steurer und stellt einen neuen Bebauungsplan für 2023 in Aussicht.

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