Zurndorf: Friedl klarer Sieger

Erstellt am 05. Oktober 2022 | 07:25
Lesezeit: 2 Min
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Werner Friedl (SPÖ) feiert am Wahlabend mit seinem Team bei Kaffee und Spritzer.
Foto: zVg
Zurndorfer Sozialdemokraten gewinnen fünf Mandate im Gemeinderat dazu.
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Nach dem Wahlkrimi zwischen Werner Friedl (SPÖ) und Werner Falb-Meixner (ÖVP) bei der Wahl 2017 kam es heuer deutlich schneller und eindeutiger zu einem Ergebnis: Friedl erhält 56,7 Prozent bei der Bürgermeisterwahl und bleibt weiter im Amt.

Sein Rivale, Falb-Meixner (ÖVP), erhält 20,8 Prozent und Petra Göltl von der Interessengemeinschaft Zurndorf (IGZ) bekommt 16,31 Prozent. Der FPÖ-Kandidat, Roland Samek, erreicht 4,9 Prozent und Ranitsch von der Unabhängigen Liste Zurndorf (ULZ) 1,3 Prozent.

Genau so deutlich spiegelte sich der Wählerwille auch bei der Gemeinderatswahl wieder. Hier erhielten Friedls Sozialdemokraten 54,6 Prozent und damit zusätzliche fünf Mandate. Sie haben 14 Sitze im Gemeinderat. Damit stellen sie auch weiterhin Bürgermeister und Vize. Die ÖVP verliert ein Mandat und hat aktuell fünf. Sie erreichen am Sonntag 21,5 Prozent. Die FPÖ verliert gleich zwei Mandate und hat nur noch eines. Die IGZ hält sich stabil auf drei Mandaten dank der erhaltenen 14,3 Prozent. Die Interessensgemeinschaft wird mit Sandra Haider außerdem ein neues und junges Gesicht in den Gemeinderat bringen. Die ULZ schafft den Einzug in den Gemeinderat nicht.

Bürgermeister Friedl verspricht mit Martina Brandl ebenfalls frischen Wind zu sorgen. Sie wird Teil des Gemeindevorstands werden. Die zusätzlichen Mandate werden mit zwei Frauen und drei Männern besetzt. Er zeigt sich froh:

„So viele Mandate bekommen ist nicht alltäglich und in meiner letzten Periode nochmal fünf Mandate hinzu heißt für mich, dass meine Arbeit von der Bevölkerung bestätigt wurde.“

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