Hoteleröffnung 2023: Aus Seehaus wird „Nils am See“

Erstellt am 28. April 2022 | 04:41
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8340877_nsd17bir_seehaus_ft_gleichenfeiern_hote.jpg
Gleichenfeier mit Betreibern Stefan Bayer und Lucas-Maximilian Lammel sowie Landesrätin Daniela Winkler.
Foto: LMS Burgenland
Die Eröffnung des neuen Boutiquehotels in Weiden am See ist für Ostern 2023 geplant. Nun wurde die Dachgleiche gefeiert und der Name des künftigen Hotels präsentiert.
Werbung

Fast genau vor einem Jahr begann man in der Seegemeinde mit dem Abriss der alten Pension „Seehaus“. Nun steht an deren Stelle bereits ein gewaltiger Rohbau, in dem wiederum in etwa einem Jahr Gäste unserer Region schöne Urlaubstage verbringen sollen.

seehaus weiden
Foto: Halbritter & Hillerbrand ZT GmbH

Nils: natürlich, individuell, lässig und stylisch

Gemeinsam mit den beiden Bauherren und künftigen Betreibern Stefan Bayer und Lucas-Maximilian Lammel stießen nun Landesrätin Daniela Winkler und Vertreter der Marktgemeinde auf die erreichte Dachgleiche und den planmäßigen Bauverlauf an.

Das neue Hotel wird über 63 Zimmer und 120 Betten verfügen und 25 Arbeitsplätze bieten. Es werden mehr als 16 Millionen Euro investiert. Das Land Burgenland fördert das Projekt aus Mitteln des Additionalitätsprogrammes.

Seit Freitag steht auch der Name des Hotels fest. Bis dato als Seehaus bezeichnet, soll der neue Name „Nils am See“ ein eigenes Gefühl ausdrücken. Die Anfangsbuchstaben stehen für natürlich, individuell, lässig und stylisch.

In der Konzeptfindung für dieses Hotel stand laut Website konsequent ein „eleganter Dampfer“ zum Vorbild. Und so passt es auch, dass die Projektbetreiber es sich zum Ziel gemacht haben, das Hotel als „touristischen Anker und Impulsgeber für Weiden am See und die ganze Region zu etablieren“.

seehaus weiden
Foto: Halbritter & Hillerbrand ZT GmbH

Wert wird auf fairen ökologischen Fußabdruck gelegt

Der See ist direkt vor dem Hotel über das Seebad erreichbar. Der besonderen Lage Rechnung tragend legen Bayer und Lammel auf einen fairen ökologischen Fußabdruck wert. Das Hotel wartet mit fortschrittlicher Technologie und Nachhaltigkeit auf.

Die begrünte Holzfassade soll als Sonnenschutz und Klimapuffer dienen. Darüber hinaus werden ausschließlich alternative Energiesysteme wie Photovoltaik, Erdwärme und Luft-Wärmepumpe zur Anwendung kommen, womit das künftige Hotel zur Gänze von fossilen Brennstoffen unabhängig ist. Der restliche Strombedarf wird aus erneuerbaren Quellen wie Wind- und Wasserkraft bezogen.

Für das Objekt mit einer Grundfläche von 1550 Quadratmetern zeichnet das Neusiedler Architekturbüro Halbritter & Hillerbrand ZT GmbH verantwortlich.

Werbung