Goldoni-Premiere am Parndorfer Kirchenplatz

Erstellt am 08. Juli 2022 | 15:29
Lesezeit: 5 Min
Ein Goldoni-Stück feierte am Donnerstagabend wieder einmal Premiere in Parndorf. Farbenfroh in Kostüm und Maske brachte Intendant und Regisseur Christian Spatzek ein launiges Sommertheater auf die Pawlatschenbühne vor der Kirche.
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„Das Kaffeehaus“ musste lange auf seine Aufführung warten. Schon für 2020 war Goldonis Komödie angesetzt, die Pandemie machte den Veranstaltern, dem Verein Theatersommer Parndorf, aber gleich zwei Striche durch die Rechnung.

Nach der „Wirtin“ und dem „Diener zweier Herren“ ist „Das Kaffeehaus“ also das dritte Stück des venezianischen Bühnendichters, das in Parndorf auf die Bühne gebracht wird. Seine Liebe zu Goldonis „Kaffeehaus“ erklärte Spatzek in einem früheren BVZ-Interview folgendermaßen: „Dieses Stück kenne ich schon seit 1975, damals habe ich es unter dem legendären Regisseur Oscar Fritz Schuh bei den Festspielen in Hellbrunn gespielt. Diese wunderbaren Festspiele waren ausschlaggebend für meine Liebe zum Sommertheater. Ich habe das Stück schon seit Jahren vorgeschlagen, weil ich finde, dass es ideal auf diesen Platz zwischen Kirche und Linde hinpasst.“

In den Hauptrollen brillieren in Parndorf der gebürtige Neudorfer Georg Kusztrich (Eugenio), Irene Budischowsky (Vittoria) und Thomas Koziol (Graf Lenadro). Erstmals im Parndorfer Ensemble mit dabei ist Spatzeks Sohn, Fabian, der den Diener Fabrizio mimt.

Bis 31. Juli wird Goldonis "Das Kaffeehaus" jeweils donnerstags bis sonntags in Parndorf gespielt.

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