Zwei Stunden Wartezeit am Grenzübergang Nickelsdorf

Die Corona-bedingt verstärkten Grenzkontrollen haben am Samstagvormittag am Grenzübergang Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) Stau und rund zwei Stunden Wartezeit bei der Einreise nach Österreich ausgelöst.

APA / BVZ.at Erstellt am 09. Januar 2021 | 09:45
A4: Mehr Effizienz an der Grenze Fünf Millionen Euro für Grenze Nickelsdorf
Zügige Abfertigung. Eine moderne Verkehrsbeeinflussungsanlage soll zu einem staufreiem Verkehrsfluss im Grenzbereich beitragen.
Foto: Paul Haider

Als Grund führten ÖAMTC und ARBÖ verstärkten Rückreiseverkehr von Weihnachtsurlaubern an. In der Gegenrichtung verlief nach Angaben des Touringclubs alles reibungslos.

Vorerst keine Auswirkungen im Burgenland und in Niederösterreich zeigten die seit Mitternacht durchgeführten Kontrollen an den Grenzen zu Tschechien und der Slowakei. Die Lage bei der Einreise präsentierte sich nach Angaben des ÖAMTC-Sprechers an den tschechischen und slowakischen Übergängen nach Niederösterreich ebenso ruhig wie in Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) an der burgenländischen Grenze zur Slowakei.

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Alle Personen, die aus den beiden Nachbarländern nach Österreich kommen, müssen nach der geltenden Einreiseverordnung des Gesundheitsministeriums eine Selbstverpflichtung zur Quarantäne unterzeichnen - andernfalls kann der Übertritt verweigert werden. Ausnahmen gibt es für Pendler und den Güterverkehr. Erstere müssen keine Tests machen und sich auch nicht in Quarantäne begeben. Sie müssen allerdings glaubhaft machen, dass sie einen Arbeitgeber in Österreich haben.