Windener Gemeinderat fordert Kreisverkehr auf B50. Der Windener Gemeinderat möchte die Situation im Kreuzungsbereich zur Kaisersteinbrucher Straße entschärfen.

Von Birgit Böhm-Ritter. Erstellt am 23. Januar 2020 (05:51)
Geht es nach den Windener Gemeinderäten, so soll im Kreuzungsbereich B50 und L311 künftig ein Kreisverkehr für sichere Fahrt auf der Straße sorgen.
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In der Gemeinderatssitzung am 18. Dezember fassten die Windener Mandatare einen einstimmigen Grundsatzbeschluss für den Bau eines Kreisverkehrs zwischen Winden am See und Breitenbrunn.

Die Gemeinde hat nun ein Ansuchen an die Burgenländische Landesregierung zur Errichtung eines Kreisverkehrs im Kreuzungsbereich B50 - L311 (Kaisersteinbrucher Straße) gestellt. In der Planung sollten die Möglichkeiten zur Anbindung an das Radwegenetz und zur Errichtung eines Begleitweges zwischen den Gemeinden Winden und Breitenbrunn mitberücksichtigt werden, ebenso die Anbindung an das Radwegnetz für die Siedlungsgebiete Seeblick und Gruibert.

Aus Sicht der Gemeinde Winden würde der Kreisverkehr wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im gegenständlichen Straßenabschnitt beitragen, heißt es im Grundsatzbeschluss. „Wiederholt passieren in diesem Kreuzungsbereich Unfälle aufgrund überhöhter Geschwindigkeit“, begründet Bürgermeister Erwin Preiner den Wunsch nach baulichen Maßnahmen in diesem Bereich. Der Grundsatzbeschluss wurde nun an den zuständigen Landesrat Heinrich Dorner übermittelt.

Bei der Entscheidungsfindung sollten auf Wunsch der Gemeinde die laufenden Gefahrensituationen und aktuellen Messergebnisse in puncto Anzahl und Geschwindigkeit von Fahrzeugen berücksichtigt werden.