Verhandlungsstopp verzögert Erweiterung von Bruckneudorf

Erstellt am 10. Juli 2022 | 04:56
Lesezeit: 2 Min
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Die Unterbringungen von Flüchtlingen im Jahr 2015 sorgte für eine zusätzliche Verzögerung des gesamten Kaufdeals mit dem Bundesheer.
Foto: Archiv/Josef Rittler
Großgemeinde wartet immer noch auf grünes Licht.
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Seit nunmehr acht Jahren laufen bereits die Verhandlungen seitens der Großgemeinde Bruckneudorf mit den zuständigen Akteuren in Bezug auf den Ankauf einiger Grundstücke.

Im Konkreten handelt es sich hierbei um mehrere Flächen und Wiesen rund um das alte „Trafo-Haus“ bzw. das Gebiet linksseitig des Bauhofs bis zur Viaduktgasse.

„Brauchen diese Grundstücke wie einen Bissen Brot“

Bereits 2015 schien alles unter Dach und Fach zu sein, doch die Flüchtlingskrise führte zu einem zeitweiligen Verhandlungsstopp, da das „Containerdorf“, welches sich auch auf einem der zu erwerbenden Grundstücke befindet, für die Notunterbringung für Migranten benötigt wurde. Die Corona-Krise führte ebenfalls nicht zu einer Beschleunigung der Verhandlungen.

Zurzeit beschäftigt sich die zuständige Finanzprokuratur mit der Angelegenheit. „Ein baldiger und positiver Abschluss wäre sehr wichtig für uns“, meint Bürgermeister Gerhard Dreiszker (SPÖ), „denn wir brauchen diese Grundstücke wie einen Bissen Brot.“

Gemeinderat Christian Hanel (SPÖ) verdeutlicht dies etwas genauer: „Ich begrüße es, dass wir diese Areale im Sinne des öffentlichen Interesses hoffentlich bald erwerben, um zukünftige Entwicklungen in der Gemeinde bewerkstelligen können.“

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