Erster Eiswein von Tschida und Lang gelesen. Eisweinspezialisten aus Illmitz nutzten die tiefen Temperaturen in den frühen Morgenstunden für die Ernte.

Von Birgit Böhm-Ritter. Update am 08. Januar 2020 (10:51)
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Hans Tschida, Weingut Angerhof
Privat/Weingut Angerhof

So manch einer sieht den heimischen Eiswein aufgrund des Klimawandels vom Aussterben bedroht. Dieses Jahr gibt es das kostbare Produkt jedenfalls. Denn die Meister ihres Faches, Hans Tschida vom Weingut Angerhof und Helmut Lang, vermeldeten heute einen Leseerfolg. BVZ 

Symbolbild
BVZ

Tschida konnte um 6 Uhr bei einer Temperatur von  Minus 8,5 Grad  einen Eiswein der Sorte Gelber Muskateller im Weingarten auf dem „Wolfswörth“ mit 28 Grad Klosterneuburger Mostwaage (KMW) ernten. Lang erntete einen Goldenen Muskateller mit 26,5 Grad KMW .

Laut Österreichischem Weingesetz darf Eiswein ausschließlich aus Weintrauben hergestellt werden, die bei der Lese und der Kelterung gefroren sind und deren Saft ein Mostgewicht von mindestens 25 Grad KMW aufweist.

Die beiden Illmitzer Winzer sind wahre Eisweinspezialisten. Tschida wurde bereits sechs Mal bei der Internationalen Wine Challenge (IWC) in London zum „Sweet Wine Maker oft he Year“ gekürt, Lang erhielt diesen Titel 2018.