Spende: Wein als Hoffnungsschimmer für Ukraine

Erstellt am 12. August 2022 | 04:59
Lesezeit: 2 Min
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Scheckübergabe. Das Weingut Salzl spendet 15.000€ an Hilfsprojekte in der Ukraine. Im Bild: Kseniia Hereliuk, Karyna Baziuk, Pfarrer Miroslav aus der griechisch-katholischen Diözese, Christoph Salzl, Günther Kroiss, Verena Salzl.
Foto: BVZ
Das Illmitzer Weingut Salzl spendet 15.000 Euro Reinerlös aus einer Spendenaktion.
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Die Winzerfamilie Salzl hilft gerne, wo sie kann. Erst kürzlich veranstaltete sie ein Konzert zugunsten der Kinder-Krebs-Hilfe.

Nun präsentierte man einen Wein mit Sonderetikette, dessen gesamter Verkaufserlös an Hilfsprojekte in der Ukraine geht, um direkt und unbürokratisch zu helfen. Mit dem Geld sollen nicht nur Lebensmittel gekauft, sondern auch langfristig angelegte Projekte in der Ukraine unterstützt werden.

„Wir freuen uns, mit den 15.000 Euro einen Beitrag leisten zu können und bedanken uns nicht nur bei unseren Kunden, die mit dem Kauf unterstützt haben, sondern auch bei allen Helfern vor Ort, die Unvorstellbares leisten und die Spenden bestmöglich einsetzen“, so die Winzerfamilie unisono.

Zusammenarbeit mit Vertriebenen

Als die Salzls nach Beginn des Krieges in der Ukraine zwei Familien, bestehend aus insgesamt fünf Personen, eine Unterkunft gaben, war ihnen bald klar, dass sie gern auch direkt in der Ukraine helfen möchten.

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Grafikdesignerin Karyna Baziuk wählte als Motiv für das Etikett einen Storch.
Foto: BVZ

So wurde die Idee des Rotweincuvées „HOPE“ aus Zweigelt, Merlot und Cabernet Sauvignon geboren, der ein eigens gestaltetes Etikett der Grafikdesignerin Karyna Baziuk tragen sollte. Baziuk, die nach ihrer Flucht aus der Ukraine bei den Salzls unterkam und nach wie vor im Weingut wohnt, wählte als Motiv für das Etikett einen Storch.

Dieser ist nämlich nicht nur in unseren Breiten traditionell und symbolträchtig, sondern verkörpert auch in der Ukraine seit Langem die Liebe zu Vater und Mutter. Darüber hinaus ist er ein Symbol für das Wohlergehen der Familie und die Liebe zur Heimat. Die Liebe zur Heimat ist es auch, die den ukrainischen Familien Kraft gibt. Sie sind überzeugt davon, dass – so wie der Storch jedes Jahr in sein Winterquartier zurückkehrt – auch sie wieder in ihre Ukraine zurückkehren werden.

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