Jugend war bei Konferenz in Parndorf am Wort

Erstellt am 17. Juni 2022 | 05:19
Lesezeit: 2 Min
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Im Gespräch mit Landesrätin Daniela Winkler. Bei der jährlichen österreichischen Jugendkonferenz können sich Jugendliche direkt mit Politikerinnen und Politikern austauschen.
Foto: BJV
Nachhaltigkeit und Inklusion als brennende Themen für die Jungen bei der 3. österreichischen Jugendkonferenz.
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parndorf Die dritte Österreichische Jugendkonferenz fand vergangene Woche im Pannonia Tower in Parndorf statt. Rund 50 junge Menschen aus ganz Österreich und Südtirol haben sich drei Tage lang mit den Youth Goals, also den europäischen Zielen, für ein jugendgerechtes Europa auseinandergesetzt.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie ein nachhaltiges und inklusives Europa aussehen kann. Organisiert wurde die Konferenz von der Koordinierungsstelle Jugenddialog in der Bundesjugendvertretung gemeinsam mit den Landesjugendreferaten, allen voran das Landesjugendreferat Burgenland, und dem Bundeskanzleramt.

Die Teilnehmenden der Jugendkonferenz haben einen Forderungskatalog erarbeitet, der am Freitag der Staatssekretärin für Jugend Claudia Plakolm sowie den Landesrätinnen und Landesräten für Jugend nach einem Dialog übergeben wurde.

„Junge Menschen müssen bei politischen Entscheidungen miteinbezogen werden, sowohl auf regionaler als auch auf nationaler und EU-Ebene. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit der 3. Österreichischen Jugendkonferenz im Burgendland wieder einen Rahmen schaffen konnten, der den direkten Dialog zwischen Jugend und Politik fördert. Jetzt appellieren wir an die Politik, dass unsere Forderungen nicht nur am Papier bleiben, sondern auch ernstgenommen und umgesetzt werden“, so Sabrina Prochaska, Vorsitzende der Bundesjugendvertretung.

Zeitgleich mit der 3. Österreichischen Jugendkonferenz fand auch die Konferenz der Landesjugendreferentinnen und -referenten statt, die sich dafür ausgesprochen haben, dass sie den EU-Jugenddialog und die Jugendkonferenz weiterhin unterstützen werden.

Burgenlands Landesjugendreferentin Daniela Winkler (SPÖ) wies darauf hin, dass das Jahr 2022 europaweit zum Jahr der Jugend ausgerufen wurde: „Das soll mit all seinen Initiativen ein wichtiges Signal sein, die Jugend nachhaltig in den Fokus zu rücken und sich noch intensiver an der Jugendarbeit zu beteiligen. Es bedarf gemeinsame Anstrengungen, nach den letzten zweieinhalb Jahren den Jugendlichen eine gute Perspektive zu geben, sie in ihrer Orientierung zu unterstützen und in ihren Bemühungen zu fördern.“

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