A4-Ausbau geht weiter: Kritik von ÖVP Burgenland. Startschuss für dreispurigen Ausbau der Ostautobahn zwischen Fischamend und Bruck West. Gesamtkosten: 138 Mio Euro.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 08. Mai 2019 (05:16)
Asfinag
Nächste Etappe. Mitte Mai wird mit dem dreispurigen Ausbau der A4 auf der 16 Kilometer langen Strecke zwischen Fischamend und Bruck West begonnen.

Der dreispurige Ausbau der A4 geht in die nächste Etappe: In den kommenden Wochen wird mit den Arbeiten am 16 Kilometer langen Abschnitt zwischen Fischamend und der Abfahrt Bruck West begonnen.

„Wir starten mit den Arbeiten Mitte Mai, die Verkehrsfreigabe ist für 2022 geplant“, sagt Asfinag Geschäftsführer Andreas Fromm. Ein Bauauftrag über rund 67 Millionen Euro wurde an die Firmen HABAU, Leyrer + Graf und Gebrüder Haider vergeben. Insgesamt wird die dritte Fahrspur auf der A4 laut Asfinag 138 Millionen Euro kosten.

Nachdem die Strecke voraussichtlich 2022 freigegeben wird, soll ab dem Jahr 2023 der dreispurige Ausbau zwischen Bruck an der Leitha und der Abfahrt Neusiedl/Gewerbepark erfolgen. Laut Asfinag laufen für diesen Bauabschnitt derzeit noch die Detailplanungen. Bis 2026 soll der dreispurige Ausbau der A4 abgeschlossen sein.

ÖVP-Kritik an Ausbauplänen

Kritik an den Ausbauplänen der Asfinag kommt von der ÖVP. Der 2. Landtagspräsident Rudolf Strommer fordert in einer Aussendung einmal mehr den sofortigen Ausbau der A4 bis zum Grenzübergang Nickelsdorf: „Das hohe Verkehrsaufkommen und die tagtäglichen Unfallmeldungen unterstreichen meine Forderung nach einem dreispurigen Ausbau der gesamten Ostautobahn. Eine zweispurige Autobahn zu sanieren, um wieder eine zweispurige Autobahn zu bekommen, war die falsche Entscheidung.“

Strommer kritisiert weiters, dass der dreispurige Ausbau bis Neusiedl am See, nach derzeitigem Planungsstand, erst im Jahr 2026 fertiggestellt werde: „Die Verkehrszählungen steigen Jahr für Jahr massiv an. Die derzeitigen Aussagen der Asfinag, dass sich der geplante Fertigstellungstermin der A4 Ostautobahn bis Neusiedl am See um fünf Jahre verzögert, ist unerklärlich und ein Schlag in die Magengrube aller Einwohner des Bezirkes Neusiedl am See.“