Alter Bunker wird neuer Jugendtreff. Der ortsbekannte Bunker soll in den nächsten Monaten zum Grillplatz und Treffpunkt der Generationen umfunktioniert werden.

Von Bettina Deutsch. Erstellt am 01. Februar 2017 (10:15)
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Verlassen. Die Bunkerruine ist seit Ende des 2. Weltkriegs nicht mehr benützt worden. Nun soll sie im neuen Glanz erstrahlen.
zVg

In den kommenden Monaten soll in der Leithagemeinde ein moderner Grillplatz entstehen, welcher zugleich als Jugendtreff fungieren wird. Schauplatz dieses Vorhabens: ein Bunker mit geschichtsträchtigem Hintergrund.

"Treffpunkt der Generationen"

Unweit der Ortsgrenze steht er da: verlassen, heruntergekommen, mit Graffiti beschmiert. Ein Schandfleck für manch Ortsansässigen, ein Mahnmal der Kriegszeit für andere. Nun soll ihm neues Leben eingehaucht werden, um als Treffpunkt für Jung und Alt künftig neue Geschichte zu schreiben.

„Wir haben lange überlegt, was mit dem Bunker geschehen soll. Wegreißen war jedoch keine Option und so wurde die Idee geboren, einen Treffpunkt der Generationen zu schaffen“ erzählt Bürgermeister Leo Steinwandtner.

Der Bau eines Grillplatzes stand längst auf der Agenda der Gemeinde, mit dem Vorhaben war auch die „Ortsfrage“ mit einem Schlag geklärt.

Im Herbst generalsaniert

Das verwahrloste Objekt soll bis zum Herbst generalsaniert werden und künftig für Festivitäten aller Art benutzbar sein. Auf dem 150 Quadratmeter großen Areal ist ausreichend Platz vorhanden.

Für die Jugend im Ort hält die Gemeinde zudem einen kleinen Bonus bereit. Da der Nachwuchs keinen fixen Standort für Treffen im Ortsgebiet hat, will man den Mädchen und Burschen die Räumlichkeiten des neuen Grillplatzes ebenso zur Verfügung stellen.

"Jugendliche mit Verwaltung betrauen"

„Wir haben vor, ein bis zwei Jugendliche mit der Verwaltung zu betrauen, das funktioniert aber nur, wenn sich alle an die vorgeschriebenen Regeln halten und natürlich Ordnung herrscht“ sagt Steinwandtner vorweg.

Der Grillplatz soll das erste Projekt im aktuellen Jahr werden, hinsichtlich der Außenplatzgestaltung hat man sich bislang nicht endgültig festgelegt. „Wir werden vor Ort sehr viel in Eigenregie umsetzen und wenn sich unsere Jugend dort auch sportlich betätigen möchte, sind wir nicht abgeneigt, ihnen diese Möglichkeit zu bieten. Platz ist ja genug da“ verrät der Ortschef abschließend.