Aus für „Mai Beat“ zum Jubiläum. Am 19. Mai wird beim berühmten Jugendfest in Jois ein letztes Mal gefeiert. Ein neues Event soll folgen.

Von Bettina Deutsch. Erstellt am 15. März 2018 (04:00)
Engagiert. „Es ist Zeit für Neues“ meint Gemeindevorstand Sascha Krikler.
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In knapp zwei Monaten geht das Joiser „Mai Beat“ bereits zum zehnten Mal über die Bühne, Fans des beliebten Jugendfestes sollten sich den 19. Mai rot im Kalender notieren, denn die Jubiläumsausgabe wird zugleich das Ende einer Ära darstellen.

Start im Jahr 2009

2009 fiel mit rund 300 Gästen unter der Schirmherrschaft der Jungen Volkspartei der Startschuss für eine Reihe unvergesslicher Momente. „Mit der Intention eine Open-Air Veranstaltung mit eigenem Charakter ins Leben zu rufen, fing damals alles an, ein Name war schnell gefunden, der Rest folgte Zug um Zug“, blickt Gründungsmitglied Sascha Krikler zurück.

Das Konzept ging auf, der Wettergott meinte es stets gut mit den Organisatoren, bis 2015 eine Anzeigenflut über heimische Veranstaltungen hereinbrach und auch vor der jungen Generation nicht Halt machte.

„Nach den goldenen Jahren war das natürlich ein herber Rückschlag für uns“ offenbart er. Mit neuen Auflagen, der Gründung der „Joiser Jugend“ sowie der Initiative „Rettet die Vereinsfeste“, welche bundesweit hohe Wellen schlug, wurde die Eventreihe schließlich fortgesetzt. „Wir haben praktisch bei Null begonnen und haben in Spitzenzeiten rund 1.000 Besuchern bei uns willkommen geheißen“, so Krikler. Und wenn es am Schönsten ist, soll man bekanntlich aufhören. Die Jugendlichen sind erwachsen geworden, eine neue Generation hat übernommen.

Sascha Krikler: "Haben Jugendszene geprägt"

„Rückblickend kann man sagen, dass wir die Jugendszene geprägt haben. Es war eine schöne Zeit, aber nun ist es Zeit für Neues“ betont Sascha Krikler. Am 19. Mai soll es deshalb noch einmal auf bewährte „Mai Beat“-Art laut in Jois werden, für den krönenden Abschluss konnten bewährte Acts wie „Forward“ sowie „Body & Soul“ fixiert werden.

Und weil nach dem Event vor dem Event ist, soll eine Nachfolgeveranstaltung der „Joiser Jugend“ auch folgen, wie Obmann Stefan Niessl bereits verriet.