2. Platz: Weingut Pasler bei Videobewerb ausgezeichnet. Das Weingut Pasler aus Jois wurde bei der „Grünen Woche“ in Berlin kürzlich für seinen neusten Imagefilm ausgezeichnet.

Von Bettina Deutsch. Erstellt am 03. Februar 2018 (05:00)
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Gewinner. Johannes Pasler, Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger und Michael Pasler bei der Verleihung.
BMNT/Paul Gruber

Kürzlich fand in Berlin die „Grüne Woche“ statt. Im Rahmen dessen wurden Michael und Johannes Pasler mit dem „ClipMyFarm“-Award der Zeitschrift „top agrar“ ausgezeichnet.

„Durch einen Brief der ARGE Meister wurden wir auf den Wettbewerb aufmerksam. Da wir ohnehin bei der Entwicklung eines neuen Films über unser Weingut waren, haben wir uns dazu entschlossen, mitzumachen“, erzählt Johannes Pasler rückblickend.

Zum bereits 83. Mal wurde die Messe in Berlin zelebriert, heuer wurden dabei erstmals zwei Sonderpreise für Österreich vergeben. Unter dem Motto „Stadt.Land.Plus“ waren die Teilnehmer aufgefordert, in kurzen Video-Clips zu zeigen, wie sie die Stadt auf’s Land und das Land in die Stadt holen.

„Ziel des Preises ist es, der Öffentlichkeit ein realistisches Bild der heutigen Landwirtschaft zu vermitteln und mit verstaubten Vorurteilen aufzuräumen“, berichtet Johannes Pasler. Rund 40 Video-Clips wurden eingereicht, darunter auch jenes des Brüderpaars, welches den Titel „Die Geschichte eines Jahrgangs“ trägt.

Von der Rebe bis zur Ernte

„Das Video zeigt eine ganze Vegetationsperiode, also ein Weinjahr in vier Minuten und 15 Sekunden. Beginnend vom Rebschnitt über die Laubarbeit bis hin zu Ernte und Abfüllung. Jeder Schritt ist dabei, sogar unsere Hühner sowie die Joiser Landschaft. Denn gerade diese bringt die Leute aus der Stadt ans Land “ sind sich die Winzer einig. Dass das Meisterwerk aus Jois gleich bei der allerersten Teilnahme mit dem zweiten Platz prämiert werden würde, ahnte niemand. „Als uns mitgeteilt wurde, dass wir mit nach Berlin fliegen dürfen, war das natürlich sehr überraschend für uns. Umso mehr freuen wir uns, dass der Film dann auch vor Ort gezeigt wurde. Vielleicht haben wir damit ja einige Touristen für unsere Region begeistern können“, berichtet Johannes Pasler stolz.