Student als Drohnenpilot international erfolgreich. Student Bastian Hackl feiert als Drohnenpilot nationale und internationale Erfolge.

Von Bettina Deutsch. Erstellt am 23. November 2017 (10:51)
Startklar. Bastian Hackl bereitet sich schon auf den nächsten Bewerb vor. Immer mit an Bord: Steuergerät und Headset.
zVg

In der Leithagemeinde ist das Rennfieber ausgebrochen. Wer jetzt jedoch an schnelle Autos oder Motorräder denkt, liegt falsch. Der 20-jährige Bastian Hackl hat sich einer ganz speziellen und noch relativ jungen Sportart verschrieben, er ist anerkannter Drohnenpilot.

Rund ein halbes Kilogramm schwer und mit bis zu 160 Stundenkilometern ist Bastians „Steckenpferd“, der „Copter“, wie die Drohne in Fachkreisen auch genannt wird, unterwegs. Vor drei Jahren kam der Wirtschaftsrechtstudent über einen Freund zum sogenannten Drohnen-Rennen, mit Leidenschaft und Talent trat er bereits kurze Zeit später beim ersten Rennen an.

Wettkampf der jungen Generation

„Zwischen 30 und 100 Teilnehmer nehmen für gewöhnlich an einem solchen Rennen teil, die Starter, meist männlicher Natur, sind zwischen 20 und 40 Jahren“ erzählt er im Gespräch mit der BVZ. Rund 12 Bewerbe, bei denen es darum geht, den vorgegeben Kurs möglichst schnell und fehlerfrei zu absolvieren, hat Bastian in Österreich, Deutschland, Rumänien sowie Spanien erfolgreich hinter sich gebracht und sich so in Szenekreisen einen Namen gemacht, rund sieben Drohnen nennt der Joiser mittlerweile sein Eigentum. Nach zahlreichen Erfolgen durfte er vor wenigen Wochen beim „Red Bull Drohne Racing“ in Spielberg das Siegertreppchen erklimmen, im Dezember nimmt er die Herausforderung bei der „Drohne Champions League“ in Berlin an.

Fixes Training bis zur Meisterschaft

Um weiterhin in Form zu bleiben, hat sich Bastian zuhause in Jois einen Übungsparcours inklusive Tore und Flaggen errichtet, zweimal wöchentlich wird vor Ort trainiert, das Geschehen sieht er dabei dank Kamera und Headset aus der Ich-Perspektive.

Was die Zukunft bringt steht noch in den Sternen geschrieben, eines weiß Bastian Hackl jedoch jetzt schon: „Das Copterfliegen wird vorerst mein Hobby bleiben.“