Erneuter Sieg im Falstaff-Voting für Illmitzer

Erstellt am 24. März 2022 | 05:38
Lesezeit: 3 Min
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„Wiederholungstäter“ Alexander Egermann konnte den Jungwinzer-Preis ein zweites Mal holen.
Foto: Zwinger
Wie bereits im Vorjahr konnte Alexander Egermann das Online-Voting gewinnen.
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Im Falstaff-Voting zum Nachwuchs-Winzer des Jahres werden seit 2021 die beliebtesten Winzer aus den Weinbau-Bundesländern Burgenland, Steiermark und Niederösterreich via Online-Voting ermittelt. Alexander Egermann weiß das genau, denn er hat diesen Preis, bei dem heuer insgesamt über 30.000 Publikumsstimmen abgegeben wurden, inzwischen schon zum zweiten Mal geholt. Daher darf er sich auch in diesem Jahr wieder über den Siegerpreis in Form eines Fal-staff-Werbepakets im Wert von 4.780 Euro freuen.

„Nie wirklich der Siegertyp gewesen“

Darauf angesprochen vermag Egermann zu scherzen: „Natürlich ist es schön, so einen Preis zu gewinnen. Ich bin sonst nie wirklich der Siegertyp gewesen - auf Bällen hat mein Los noch nie etwas gewonnen (lacht). Nein, Scherz beiseite, natürlich habe ich mich auch heuer sehr gefreut, diesen Preis gewinnen zu dürfen. So etwas macht einen stolz und gibt Bestätigung und Motivation für die Zukunft.“ Die vielen Stimmen erklärt er sich einerseits durch den Newsletter, mit dem er seine Kunden regelmäßig informiert, aber auch mit seinem treuen Kundenstock in ganz Österreich, der ihm hier unter die Arme gegriffen hat.

„Kundenkontakte zu pflegen und ständig neue Leute kennenzulernen ist auch ein wichtiger Aspekt des Winzerdaseins und das lebe ich mit ganzer Leidenschaft.“

Schwere Zeiten durch Corona

Tatsächlich hat sich die Zahl der Endverbraucher bei Alexander Egermann in den letzten zwei Jahren sogar signifikant steigern können. Da die von ihm forcierten Branchen wie Gastronomie und Hotellerie selbst kaum Wein abnehmen konnten, war dies allerdings auch notwendig, um die damit einhergehenden Verluste abfedern zu können. Über seine Erfahrungswerte mit der Pandemie meint er: „Die letzten beiden Jahre waren und sind ohne Frage auch für Unternehmer eine schwierige Zeit. Glücklicherweise sind wir jetzt nach einer langen Zeit der Ungewissheit in der Wintersaison wieder bei einer gewissen Planbarkeit angekommen. Das macht die Dinge einfacher.

Betrieb von den Eltern übernommen

Wie wohl die allermeisten Jungwinzer hat auch Alexander Egermann den Betrieb von seinen Eltern übernommen. Auf dem Papier geschah dies 2020, doch bereits 2015 begann der heute 29-Jährige, seine ersten eigenen Weine zu kreieren. Aus vier Sorten, mit denen er ursprünglich startete, sind inzwischen neun geworden. Bemerkenswert dabei ist, dass er sich nicht auf die Süßweine stützt, für die Illmitz so bekannt ist, sondern seinen Fokus eher auf weiße Burgundersorten und kräftige Rote wie Zweigelt und Cabernet Sauvignon legt. Natürlich aber findet sich mit der Trockenbeerenauslese aus Welschriesling und Sämling ein Süßwein in seinem Sortiment, der je nach Jahrgang als Beeren- oder Trockenbeerenauslese zu haben ist.

Ob Egermann auch nächstes Jahr wieder am Voting teilnehmen wird? „Ich glaube, im Reglement steht unter 30 - das werde ich mir anschauen müssen.“

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