Neusiedl bleibt ohne Musical

Erstellt am 27. November 2016 | 06:23
Lesezeit: 2 Min
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Neusiedl am See Freizeitbetriebe Symbolbild
Symbolbild
Foto: Klaus Vogelauer
Pläne neben dem Hallenbad ein Event als Ergänzung zu Mörbisch oder St. Margarethen auf die Beine zu stellen, scheiterten.
Werbung
Anzeige

„Es wäre eine Sensation gewesen und hätte den Kultur-Tourismus der gesamten Region bereichert“, ist sich Eventplaner Manfred Waba sicher, der sich bemühte, ein Musical-Festival am Ostufer des Neusiedler Sees auf die Bühne zu bringen. „Es hätte sich als Ergänzung zu Mörbisch und St. Margarethen angeboten“, betont er.

Bühne direkt am Wasser war geplant

Als Veranstaltungsort war ihm gleich das Areal unmittelbar neben dem Hallenbad ins Auge gestochen: „Die Anbindung per Bahn ist durch den nahegelegenen Bahnhof perfekt. Wassersportler können über den Kanal per Segelboot zur Vorstellung kommen“, schwärmte Waba noch 2015.

Geplant waren eine Bühne direkt am Wasser, die in den Sommermonaten mit acht bis zehn Vorstellungen vor 30.000 Besuchern pro Saison bespielt werden sollte. Doch die Pläne scheiterten, das Projekt kam nicht zustande.

An der Finanzierung mangelte es laut Waba aber nicht: „Investoren waren vorhanden und auch Neusiedls Bürgermeister Kurt Lentsch war sofort dafür.“

Letztlich sei aber das Land Burgenland nicht bereit gewesen in Neusiedl am See einzusteigen, das hätte das Aus für das Musical-Festival in der Stadt bedeutet, so der Organisator. Danach habe er die Veranstaltung auch Podersdorf am See angeboten. Hier ist laut Waba zwar das Land mit an Board gewesen, doch Gemeinde und Tourismus hätten abgelehnt.
Der Bühnenbildner und Regisseur war bis 2014 für die Traumwelten auf der Opernbühne im Steinbruch St. Margarethen verantwortlich.

Werbung