Bulgarischer Reisebus auf der A6 aus Verkehr gezogen

Erstellt am 24. August 2018 | 22:14
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Bulgarischer Reisebus auf der A6 aus Verkehr gezogen
Foto: LPD Burgenland
Drei Lenker hatten die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten auf dem Fahrtenschreiber manipuliert.
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Auf der A6 im Grenzbereich Kittsee, Bezirk Neusiedl am See, in Fahrtrichtung Wien wurde am Donnerstagnachmittag ein bulgarischer Reisebus für eine Verkehrskontrolle angehalten.

Im Reisebus befanden sich drei Buslenker und 48 Fahrgäste auf der Linienfahrt von Varna (Bulgarien) nach Prag (Tschechien). Diese Linienfahrten werden von einer bulgarischen Touristen – Serviceagentur organisiert und finden täglich statt.

Im Zuge der aufwändigen Recherchen stellten die Beamten fest, dass die Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten wurden.

34 Stunden ohne Unterbrechung gefahren

Die drei Lenker legten im Zuge ihrer Fahrten regelmäßig – bis zu zwei Mal pro Woche – eine durchgehende Lenkzeit von bis zu 34 Stunden ohne Fahrtunterbrechungen zurück, um den Fahrplan des Linienbetreibers erfüllen zu können.

Daten falsch eingegeben

Um eine rechtmäßige Fahrt vorzutäuschen, wurden die manuell nachgetragenen Daten im digitalen Kontrollgerät bewusst falsch eingegeben.

Den drei Lenkern wurde die Weiterfahrt untersagt und die Einhaltung der täglichen Ruhezeit angeordnet.

Die Reisenden mussten eine Unterbrechung der Fahrt am Parkplatz in Kittsee einlegen.

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