Kittsee: Mit der Chipkarte zur Abfallsammelstelle

Neues System soll vor allem Erleichterung für die Bevölkerung mit sich bringen.

Erstellt am 09. Januar 2022 | 05:32
Lesezeit: 1 Min
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Eine Karte pro Haushalt: Sollte diese kaputt oder verloren gehen, wird eine Kaution von 10 Euro für den Ersatz erhoben.
Foto: Gemeinde Kittsee

Die Gemeinde Kittsee ist stets bestrebt, ihre Konzepte und Angebote zu optimieren und an die Bedürfnisse der Bürger anzupassen. Aus diesem Grund wurde die „Kittsee-Card“ entwickelt. „Dahinter steckt ein zukunftsorientiertes, digitales System. Der erste Schritt ist nun der Ankauf eines Chipkartensystems für die Abfallsammelstelle in der Gänsgase. Viele weitere werden folgen“, erklärt Bürgermeister Johannes Hornek (ÖVP).

Initiiert wurde das Projekt von Gemeindevorstand David Valentin (LIKI). „Hierbei geht es keinesfalls um Kontrolle, vielmehr um Erleichterung für die Bevölkerung. Der Grundgedanke war, einen geregelten und selbstständigen Zugang zu Gemeindeflächen zu ermöglichen“, konkretisiert Valentin.

In Zukunft soll das Angebot noch intensiver und aktiver ausgebaut werden. „Gedacht ist es folgendermaßen: Möchte man künftig beispielsweise Grünschnitt entsorgen, fährt man zur Abfallsammelstelle und scannt vor Ort die Karte. Das Tor öffnet sich automatisch und man kann selbstständig abladen. Auch ein Automat für die Gelben Säcke ist angedacht“, gibt Hornek einen Einblick. Die Erstausgabe der „Kittsee-Card“ ist kostenlos. Das Chipkartensystem wurde am 1. Jänner aktiviert. Die Karte muss bei jeder Müllentsorgung mitgeführt werden.